Welche Formulierung ist am ...

didhalm
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Welche Formulierung ist am ...

Beitragvon didhalm » 20.04.2015, 14:53

Hallo,
Ich habe mich mit meiner Ex-Lg über eine "Abfindungzahlung" für unsere Liegenschaft geeinigt.
Nun meine Frage:
Die Bank will einen beglaubigten unterfertigten Kaufvertrag mit einer Ausgleichszahlung in der vereinbarten Höhe haben...
Wie formuliere ich diesen Kaufvertrag ohne für die zu erwartende Summe Steuern zahlen zu müssen?
Eine Ausgleichszahlung muß ich ja versteuern?
Hab im Internet keine Lösung finden können.
Danke Vorab für die Information.

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dgt
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Re: Welche Formulierung ist am ...

Beitragvon dgt » 20.04.2015, 15:32

didhalm hat geschrieben:Hallo,
Ich habe mich mit meiner Ex-Lg über eine "Abfindungzahlung" für unsere Liegenschaft geeinigt.
Nun meine Frage:
Die Bank will einen beglaubigten unterfertigten Kaufvertrag mit einer Ausgleichszahlung in der vereinbarten Höhe haben...
Wie formuliere ich diesen Kaufvertrag ohne für die zu erwartende Summe Steuern zahlen zu müssen?
Eine Ausgleichszahlung muß ich ja versteuern?
Hab im Internet keine Lösung finden können.
Danke Vorab für die Information.

Mit Verlaub: Ich hoffe nicht, dass Sie wirklich erwarten in einem kostenlosen Forum Anleitungen für fertige Verträge zu erhalten, für die Sie beim Anwalt oder Notar wohl nicht unter € 1.000,00 bezahlen müssen.
Eine beglaubigte Unterschrift brauchen Sie sowie, wenn eine Liegenschaft (ein Liegenschaftsanteil) zu übertragen ist. Auch die Grunderwerbssteuererklärung muss gemacht werden.
Wenn eine Liegenschaft übertragen wird, müssen Sie sowieso vom Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung haben oder der Notar oder der Anwalt macht die Selbstberechnung (und die werden sich hüten, falsche Erklärungen abzugeben, weil sie dann selbst haften).
Ist "unsere" Liegenschaft unjuristisch gemeint und geht es nur um eine abfindungszahlung für geleistete Investitionen der Ex-LG (ohne grundbücherliches Miteigentum), gibt es keine Grunderwerbssteuer.
Allerdings kann eine Vereinbarung einer Vergleichsgebühr unterliegen (§ 33 TP 20 Gebührengesetz 1957 in Höhe von 2% der Leistung. zB bei € 40.000,00 Abfindung Gebühr € 800,00.


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