Kontaktrecht Großeltern zu Enkel

Kirchnsteuer
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Kontaktrecht Großeltern zu Enkel

Beitragvon Kirchnsteuer » 09.09.2016, 01:14

Guten Morgen/Tag/Abend sehr geehrte Damen und Herren.
Ich möchte vorab sagen, dass es sich hier um eine eigenartige Konstellation handelt und ich eine solche in der SuFu nicht gefunden habe. Ich werde versuchen mich möglichst kurz und knapp zu fassen und beziehe meine Aussagen ausschließlich auf belegbaren Fakten und Tatsachen durch Briefe/Beschlüsse/Bescheide/Gutachten. Bei Interesse zu egal welchem Punkt oder Zweifel an meinen Aussagen sende ich gerne auch per PN Unterlagen und Belege nach. Mir geht es lediglich darum eine möglichst sachliche Information zu erhalten und dies geht nicht wenn man nicht ehrlich in einem anonymen Forum ist. Aus diesem Grund werde ich keine Dinge erwähnen die persönlich gesagt wurden für die es keine Beweise gibt, also Sprich alles wo es heißen könnte Aussage gegen Aussage.

Ich und meine Frau verheiratet, Kind 3 Jahre alt

Ewiger Streit mit mütterlichen GE seit Schwangerschaft

Erster Besuch bei uns zuhause seit Kind auf der Welt ist endete durch eine Wegweisung der GE und Androhung von einem Betretungsverbot durch die Polizei

Rache der GE mittels anonymer Anzeige bei JA mit falschen Behauptungen

Am nächsten Tag als die Dame vom JA bei uns war, kam die Vorladung zum Gericht.

Antrag auf Kontaktrecht des mGV zum Enkelkind (Kind war 5 Monate alt)

Clearing ergab keine Einigung und es kam zum gerichtlichen SV

Aus dem Gutachten ging eine Kindeswohlgefährdung hervor durch den mGV (Es kam zu einer heftigen Diskussion zwischen SV und mGV, die SV hat natürlich alles protokolliert :lol: es liest sich wie eine Satire)

Antrag wurde abgewiesen.

Anwaltsschreiben mit dem Inhalt: Sollten Sie sich nicht auf eine Familientherapie einlassen wäre somit geklärt welche Partei den Unfrieden weiter vorantreibt. Wir haben unseren Standpunkt erörtert und bekamen keine Post mehr vom AW

Rache der mGE durch Anzeige bei ausländischer Polizei, vor unserem Urlaub zu Ostern, wegen Drogenschmuggels an unserem Reisetag (Das Kind war auch dabei. Ich brauche wohl keinem hier zu erklären wo die Jungs nachgucken wenn die nix im Auto finden)

Etliche Vorkommnisse welche ich jetzt nicht alle aufzählen werde inkl 70 Seiten handgeschriebener Briefe des mGV in dieser Zeit seit Antragsabweisung mit viele Vorwürfen, Anschuldigungen und Androhungen. Auch solche die sich auf eine negative Beeinflussung des Kindes zu seinen Eltern beziehen wenn es zu einem Kontakt kommt.

Anwaltsschreiben (ein neuer AW) mit dem Inhalt: Kontaktrecht zum Enkel da es zweifellos dem Wohlwollen des Kindes dient. Frist: sofort!!!(mit drei Ausrufezeichen als wären Satzzeichen Rudeltiere) Wir haben uns dazu nicht geäußert da wir ja ohnehin vor Gericht müssen.

Es gab bisher nie Kontakte und somit auch keine Emotionale Bindung und auch keine Emtfremdung da ja eh fremd.

Antrag auf Kontaktrecht der mGE zum Kind. Mit AW.

Wir haben uns bisher, auf Rat des JA, Psychologen, SV, Richterin und auch den Damen der Fgh, von den mGE distanziert und uns auf keine Provokationen eingelassen. Somit haben wir auch nie einen AW benötigt. Doch nun merken wir die Wirkung eines AW vor Gericht.

Nun sind die mGE die Opfer. Richter nimmt keinen Bezug an aus dem 2 Jahre alten Gutachten und der Verhandlung. Die Anzeigen der mGE gegen uns wurden bagatellisiert und belächelt. Der Inhalt der Briefe war für den Richter ohne Belang, lediglich das Datum des letzten Briefes. Da dieser ja nun schon 7 Monate alt ist, ist das in den Augen des AW und Richter ja eh schon lang her. Uns wurde deutlich erklärt, dass man das auch gegen den Willen der Eltern durchsetzen kann und wir dann auch nicht dabei anwesend sein werden wenn wir hier die Mitarbeit verweigern. Es soll nun von der Fgh geprüft werden ob der Kontakt dem Wohlwollen des Kindes dient und und wie das mit der Kontaktregelung durch einen dritten geklärt werden kann.

Nun zu meinen Fragen

Kann man uns, bzw unser Kind, aufgrund der Sachlage zu einem Kontaktrecht zwingen? Der Richter meinte wenn es zu gefährlich ist entzieht er denen einfach das Kontaktrecht bis zum 16 LJ des Kindes bis es selber entscheiden kann. Schriftlich kann er uns das aber nicht geben. Wir wollen unser Kind aber auch keiner Gefahr aussetzen. Genausowenig sind wir daran interessiert, dass unserem Kind sehr negative Lügen über seine Eltern und viele weitere wichtigen Bezugspersonen erzählt werden. Wie ich darauf komme? Er hat die Briefe kopiert und beschreibt darin wie er sie ihm zeigen und vorlesen wird damit das Kind ihn versteht.

Ich versuche mich hier wirklich emotional zurück zu halten um sachlich zu bleiben. Hier muss auch gesagt werden, dass es sich hierbei um Ausländische Familien handelt (keine Muslime) und es seitens der mGE eine Sache der Ehre und des Stolzes ist. Die Tochter wird als Eigentum angesehen. Demnach ist es in deren Augen auch das Kind der Tochter und nicht meines. Lange Geschichte mit vielen Drohungen, Erpressungen, Rufschädigungen, Übler Nachrede, Verfolgung, Stalking. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe sie denen "weggenommen" und dafür muss ich büßen.

Uns wurde immer gesagt, dass AW in Familienangelegenheiten keinen guten Eindruck vor Gericht und SV hinterlassen. Nun sieht die Sache ja offensichtlich wohl anders aus.

Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit und liest das hier. Würde mich über weitere Meinungen freuen.

mit freundlichen Grüßen
Kirchnsteuer

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Re: Kontaktrecht Großeltern zu Enkel

Beitragvon dgt » 09.09.2016, 08:06

Kirchnsteuer hat geschrieben:Guten Morgen/Tag/Abend sehr geehrte Damen und Herren.
Ich möchte vorab sagen, dass es sich hier um eine eigenartige Konstellation handelt und ich eine solche in der SuFu nicht gefunden habe. Ich werde versuchen mich möglichst kurz und knapp zu fassen und beziehe meine Aussagen ausschließlich auf belegbaren Fakten und Tatsachen durch Briefe/Beschlüsse/Bescheide/Gutachten. Bei Interesse zu egal welchem Punkt oder Zweifel an meinen Aussagen sende ich gerne auch per PN Unterlagen und Belege nach. Mir geht es lediglich darum eine möglichst sachliche Information zu erhalten und dies geht nicht wenn man nicht ehrlich in einem anonymen Forum ist. Aus diesem Grund werde ich keine Dinge erwähnen die persönlich gesagt wurden für die es keine Beweise gibt, also Sprich alles wo es heißen könnte Aussage gegen Aussage.

Ich und meine Frau verheiratet, Kind 3 Jahre alt

Ewiger Streit mit mütterlichen GE seit Schwangerschaft

Erster Besuch bei uns zuhause seit Kind auf der Welt ist endete durch eine Wegweisung der GE und Androhung von einem Betretungsverbot durch die Polizei

Rache der GE mittels anonymer Anzeige bei JA mit falschen Behauptungen

Am nächsten Tag als die Dame vom JA bei uns war, kam die Vorladung zum Gericht.

Antrag auf Kontaktrecht des mGV zum Enkelkind (Kind war 5 Monate alt)

Clearing ergab keine Einigung und es kam zum gerichtlichen SV

Aus dem Gutachten ging eine Kindeswohlgefährdung hervor durch den mGV (Es kam zu einer heftigen Diskussion zwischen SV und mGV, die SV hat natürlich alles protokolliert :lol: es liest sich wie eine Satire)

Antrag wurde abgewiesen.

Anwaltsschreiben mit dem Inhalt: Sollten Sie sich nicht auf eine Familientherapie einlassen wäre somit geklärt welche Partei den Unfrieden weiter vorantreibt. Wir haben unseren Standpunkt erörtert und bekamen keine Post mehr vom AW

Rache der mGE durch Anzeige bei ausländischer Polizei, vor unserem Urlaub zu Ostern, wegen Drogenschmuggels an unserem Reisetag (Das Kind war auch dabei. Ich brauche wohl keinem hier zu erklären wo die Jungs nachgucken wenn die nix im Auto finden)

Etliche Vorkommnisse welche ich jetzt nicht alle aufzählen werde inkl 70 Seiten handgeschriebener Briefe des mGV in dieser Zeit seit Antragsabweisung mit viele Vorwürfen, Anschuldigungen und Androhungen. Auch solche die sich auf eine negative Beeinflussung des Kindes zu seinen Eltern beziehen wenn es zu einem Kontakt kommt.

Anwaltsschreiben (ein neuer AW) mit dem Inhalt: Kontaktrecht zum Enkel da es zweifellos dem Wohlwollen des Kindes dient. Frist: sofort!!!(mit drei Ausrufezeichen als wären Satzzeichen Rudeltiere) Wir haben uns dazu nicht geäußert da wir ja ohnehin vor Gericht müssen.

Es gab bisher nie Kontakte und somit auch keine Emotionale Bindung und auch keine Emtfremdung da ja eh fremd.

Antrag auf Kontaktrecht der mGE zum Kind. Mit AW.

Wir haben uns bisher, auf Rat des JA, Psychologen, SV, Richterin und auch den Damen der Fgh, von den mGE distanziert und uns auf keine Provokationen eingelassen. Somit haben wir auch nie einen AW benötigt. Doch nun merken wir die Wirkung eines AW vor Gericht.

Nun sind die mGE die Opfer. Richter nimmt keinen Bezug an aus dem 2 Jahre alten Gutachten und der Verhandlung. Die Anzeigen der mGE gegen uns wurden bagatellisiert und belächelt. Der Inhalt der Briefe war für den Richter ohne Belang, lediglich das Datum des letzten Briefes. Da dieser ja nun schon 7 Monate alt ist, ist das in den Augen des AW und Richter ja eh schon lang her. Uns wurde deutlich erklärt, dass man das auch gegen den Willen der Eltern durchsetzen kann und wir dann auch nicht dabei anwesend sein werden wenn wir hier die Mitarbeit verweigern. Es soll nun von der Fgh geprüft werden ob der Kontakt dem Wohlwollen des Kindes dient und und wie das mit der Kontaktregelung durch einen dritten geklärt werden kann.

Nun zu meinen Fragen

Kann man uns, bzw unser Kind, aufgrund der Sachlage zu einem Kontaktrecht zwingen? Der Richter meinte wenn es zu gefährlich ist entzieht er denen einfach das Kontaktrecht bis zum 16 LJ des Kindes bis es selber entscheiden kann. Schriftlich kann er uns das aber nicht geben. Wir wollen unser Kind aber auch keiner Gefahr aussetzen. Genausowenig sind wir daran interessiert, dass unserem Kind sehr negative Lügen über seine Eltern und viele weitere wichtigen Bezugspersonen erzählt werden. Wie ich darauf komme? Er hat die Briefe kopiert und beschreibt darin wie er sie ihm zeigen und vorlesen wird damit das Kind ihn versteht.

Ich versuche mich hier wirklich emotional zurück zu halten um sachlich zu bleiben. Hier muss auch gesagt werden, dass es sich hierbei um Ausländische Familien handelt (keine Muslime) und es seitens der mGE eine Sache der Ehre und des Stolzes ist. Die Tochter wird als Eigentum angesehen. Demnach ist es in deren Augen auch das Kind der Tochter und nicht meines. Lange Geschichte mit vielen Drohungen, Erpressungen, Rufschädigungen, Übler Nachrede, Verfolgung, Stalking. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe sie denen "weggenommen" und dafür muss ich büßen.

Uns wurde immer gesagt, dass AW in Familienangelegenheiten keinen guten Eindruck vor Gericht und SV hinterlassen. Nun sieht die Sache ja offensichtlich wohl anders aus.

Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit und liest das hier. Würde mich über weitere Meinungen freuen.

Aufgrund des Sachverhalts, wie SIE ihn sehen / schildern - hätte das Besuchsrecht keine Chance. ABER: der Richter sieht offenbar den Sachverhalt zum Teil anders (zB Anzeigen - ist objektiviert, dass die mGM diese gemacht hat?).
Dringender Ratschlag: spezialisierten Anwalt einschalten (schon in erster Instanz, sonst kann viel schiefgehen); neues Gutachten anfordern.

Kirchnsteuer
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Registriert: 07.09.2016, 17:28

Re: Kontaktrecht Großeltern zu Enkel

Beitragvon Kirchnsteuer » 09.09.2016, 14:28

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ja mir ist sehr bewusst wonach es sich anhört. Die Anzeige der mGE wurde beim ersten Gespräch auch nicht dementiert. Es wurde aber protokolliert. Wir haben sogar die Zusage des zuständigen Kriminalpolizisten, uns im Falle eines Prozesses das auch unter Eid auszusagen. Wir haben uns ja damals sofort an die ausländische Kriminalpolizei gewandt.
Uns geht es hier gar nicht darum den mGE das Kind aus Rache zu enthalten. Es ist eine Schutzmaßnahme für uns und unser Kind.
Es kam zu einer kleineren gewalttätigen ausseinandersetzung zwischen mGV und vGV. Die Sache spitzt sich zu einem Familiendrama zusammen und dieses schildert der mGV sogar in seinen Briefen. Hier muss meiner mMeinung nach früh deeskaliert werden und ein Kontaktrecht wäre hier in so einem Falle nicht im Sinne des wohles von irgendwem. Es werden Handlungen der mGE durch religiöse Ansichten gerechtfertigt (ebenso in den Briefen enthalten). Vor zwei Jahren wurde eine Distanzierung der beiden Parteien empfohlen welches auch im Beschluss steht.

Jeder der sich die Arbeit antut sich mit der Sache zu beschäftigen wird zum gleichen Schluss kommen wie alle Parteien vor 2 Jahren. Die Richterin hatte im damals empfohlen den Antrag zurückzuziehen um seiner Tochter zu zeigen, dass er seinen Fehler eingesehen hat und dies der Falsche Weg ist. Damals war er ja noch sehr von sich und seinen Ansichten überzeugt und hat seine Absichten ziemlich offen vor Gericht vorgetragen. Und nun stehen wir offenbar wieder am Anfang.
Sein AW sagte: "ich habe meiner Mandantschaft eingeflößt so ein Verhalten zu Unterlassen und sie werden es auch nicht mehr tun."
Ich kann einfach nicht glauben, dass es offenbar reicht wenn die mGE von ihrem AW angewiesen werden wie sie sich zu Verhalten haben vor Gericht um zu sagen: Ja, ein Kontaktrecht dient dem Wohl des Kindes. Und diesen kann man auch unter Zwang herstellen. Hier geht es nicht um einen Kontakt der erhalten bleiben soll sondern um fremde personen die einen Kontakt herstellen wollen. Und da spielen Beweggründe und zumindest die psychische Verfassung wohl auch eine Rolle.
Die mGM ist in psychologischer Behandlung (Krebserkrankung, Suizidgefährdung). Der mGV ist arbeitslos und Alkoholiker. Dies haben wir aber auch nie erwähnt. Meine Frau ist auch unter psychologischer Betreuung aufgrund des Konfliktes mit den mGE. Unsere Einschätzung der Lage hat damals mit der Einschätzung der Sachlage der SV korrespondiert. Welches auch im Gutachten erwähnt wurde. Somit waren wir ja schon mal in der Lage eine Kindeswohlgefährdung festzustellen und in diesem Sinne zu handeln. Wir können auch dieses mal gut erkennen ob etwas gut oder schlecht für unser Kind ist. Ganz unabhängig davon ob es die Beziehung zwischen mir und meiner Frau stört oder os die Beziehung zwischen uns und unserem Kind stört. Und die beiden letzten Punkte sind zweifellos den Briefen zu entnehmen.
Ich bitte hier alle GE denen der Kontakt zu ihrem Enkel verwehrt wird mit zweierlei Maß zu messen. Wir würden nie etwas tun was unser Kind gefährdet und würden jeglichen Kontakt fördern der für unser Kind positiv ist. Hier aber würde ein Kontakt mindestens zu massiven Loyalitätskonflikten, aufgrund der aktuellen angespannten Situation, führen. Ein zwang in diese Richtung könnte fatale Folgen haben zumal wir auch bereit sind uns bis zur letzten Instanz zu verteidigen.
Ich habe Ihrem Ratschlag folge geleistet und konnte Kurzfristig einen Termin bei einem spez. AW in paar Tagen bekommen. Dies wird nach dem Termin bei der Fgh sein. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und stehe auch gerne jeglichen Fragen zur Verfügung. In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen Kirchnsteuer


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