ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

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ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon chessplayer » 02.06.2016, 15:00

Seit knapp 10 Monaten verhindern die KM und ihre Umgebungspersonen den Kontakt zwischen dem Minderjährigen und seinem Vater.

Es wird nun schon seit längerer Zeit mitgeteilt, dass mein Sohn bei einer etwaigen Abholung nicht mitfahren wird. Es wird trotzdem vor jedem Besuchswochenende verlautbart, dass das Kontaktwochenende normal stattfinden wird.

Jedoch wird dann bei der Abholung gesagt, dass mein Sohn Angst hätte und nicht mitfahren wird. Ich werde gezwungen mehrere hundert Kilometer zu fahren um mir jedes Mal einen weiteren Korb zu holen.

Dieses Wochenende werde ich ein weiteres deja vu Erlebnis aufweisen können. Ich bekam heute von der Besuchsmittlung die Nachricht, dass von Seiten der Kindesmutter mitgeteilt wurde, dass der Kontakt stattfinden wird, sofern sie meinen Sohn dazu bewegen können. Es wäre ja ohnehin seine Entscheidung.

Ich fahre dann morgen knapp 200km hin, Hände schütteln mit der BM, ein paar Minuten warten um zu erfahren, dass mein Sohn wieder nicht mitfahren wird, um dann wieder diesselbe Strecke alleine aber um eine Ecke frustierter zurückzufahren.

Deshalb habe ich der BM mitgeteilt, dass ich diese Schikanen nicht mehr mitmache und ich deshalb nicht mehr zur Abholung fahren werde. Die BM hat mir jedoch vor solch einem Schritt gewarnt, denn dies würde mit Sicherheit gegen mich verwendet werden....ob das irgendeinen Unterschied machen würde. Die BM meint, ein Abholversuch meinerseits würde von meinem Sohn positiv bewertet werden.

Wenn man nun weiß, dass das ganze hinsichtlich der Abholung ein Riesenpflanz ist, muss man sich dann wirklich die Mühe machen mehr als 400km mit dem Auto zu fahren für Nichts?

Ich habe es soooowas von satt. Ich weiß, ich habe dies schon des Öftern geschrieben, aber die Tatsache, das Band zwischen mir und meinem Sohn durchtrennen zu müssen....schaffe ich (noch) nicht!

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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon chessplayer » 02.06.2016, 17:31

Der zuständige Richter verfasst vor kurzem einen Beschluss, der es der BM ermöglicht ein Einzelgespräch mit meinem Sohn führen zu können.

Nach mehrmaligen Absagen der Termine von Seiten der KM kam es zu dem geplanten Gesprächstermin. Das Gespräch wurde jedoch bereits nach nicht einmal einer Minute abgebrochen, da ein Einzelgespräch nicht zugelassen wurde. Mein Sohn wurde von der Mutter des LG der Kindesmutter zur Besuchsmittlung gebracht.

Die Damen der BM erklärten ihr, dass es sich hierbei um ein Einzelgespräch mit dem Minderjährigen handeln würde und sie deshalb warten müsse. Sie weigerte sich jedoch und ging es Besprechungszimmer mithinein.

Nachdem es jedoch erfolglos blieb, das Gespräch als Einzelgespräch zu gestalten, wurde es von der BM abgebrochen.

Im Grunde wird hier ein weiteres Mal ein Beschluss ignoriert. Kann auch hier ein Beugestrafantrag gestellt werden?

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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon chessplayer » 03.06.2016, 10:21

And the new one...


Vor wenigen Minuten erhielt ich einen Stellungnahme der KM auf meinen Antrag auf Beugestrafe.

In diesem gibt sie freimütig bekannt,"....auch wenn das Gericht zukünftig weitere Beugestrafen über die Kindesmutter verhängen sollte, muss es trotzdessen davon ausgehen, dass es zu keiner Änderung der Situation kommen wird...."

Kann die KM dem Gericht wirklich einfach so mitteilen, dass das Gericht weiterhin Strafen über sie verhängen kann, ihr das aber egal ist und sie trotzdem die Beschlüsse weiter ignorieren wird, ohne dass das Gericht Maßnahmen trifft oder treffen kann?

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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon 35michi35 » 03.06.2016, 19:42

chessplayer hat geschrieben:And the new one...


Vor wenigen Minuten erhielt ich einen Stellungnahme der KM auf meinen Antrag auf Beugestrafe.

In diesem gibt sie freimütig bekannt,"....auch wenn das Gericht zukünftig weitere Beugestrafen über die Kindesmutter verhängen sollte, muss es trotzdessen davon ausgehen, dass es zu keiner Änderung der Situation kommen wird...."

Kann die KM dem Gericht wirklich einfach so mitteilen, dass das Gericht weiterhin Strafen über sie verhängen kann, ihr das aber egal ist und sie trotzdem die Beschlüsse weiter ignorieren wird, ohne dass das Gericht Maßnahmen trifft oder treffen kann?

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Versuchs mal mit Beugehaft-Antrag, das wirkt normalerweise.

Beuge(geld)strafen bewirken i. a. nichts weil die Einbringungsstelle nur Pfandrechte eintragen lässt und nicht exekutiert (zum Glück für mich).

gualterius
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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon gualterius » 04.06.2016, 09:22

Jetzt hat sie zumindest klar dokumentiert, dass sie aufs Gericht pfeift...
Hier geht's m.E. um die Dokumentation... Fürs Kind und für die höheren Instanzen... Vielleicht ist offensichtliche Missachtung des Gerichts auch schon etwas für die Strafprozessordnung. Dann kann's auch vielleicht höher gehen als nur bis zur zweiten Instanz...
Dies ist eine laienhafte Vermutung.

Apropos laienhaft: hast du schon eine Belehrung durch den Richter beantragt? Der Richter muss dich immer führen. Da darf er keinen Unsinn verzapfen. Allerdings nur wenn du ohne Anwalt bist.

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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon chessplayer » 04.06.2016, 19:25

Von Seiten der KM wird mit allen Mitteln versucht, damit ein neues Gutachten in Auftrag gegeben wird. Das aktuelle Kontaktrecht basiert auf einem Gutachten anno 2014 und ist nun mit Beschlüssen von BG und LG einzementiert.

Da bereits vor der Beschlussfassung von Seiten ein neuerliches Gutachten gefordert wurde, denn eine Untersuchung des KV muss unbedingt erfolgen, denn er ist mit Sicherheit psychisch gestört.

Ein Gutachten wurde nicht in Auftrag gegeben und auch begründet, weshalb nein.

Von nun an gibt es keine Androhungen sondern nur mehr Verhängungen von Beugestrafe.....und das passt weder ins Konzept der KM und Umgebung, noch in das ihrer RA.

Darum provoziett man ein neues Gutachten auf Kosten des Kindes.


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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon dgt » 06.06.2016, 07:02

chessplayer hat geschrieben:Von Seiten der KM wird mit allen Mitteln versucht, damit ein neues Gutachten in Auftrag gegeben wird. Das aktuelle Kontaktrecht basiert auf einem Gutachten anno 2014 und ist nun mit Beschlüssen von BG und LG einzementiert.

Da bereits vor der Beschlussfassung von Seiten ein neuerliches Gutachten gefordert wurde, denn eine Untersuchung des KV muss unbedingt erfolgen, denn er ist mit Sicherheit psychisch gestört.

Ein Gutachten wurde nicht in Auftrag gegeben und auch begründet, weshalb nein.

Von nun an gibt es keine Androhungen sondern nur mehr Verhängungen von Beugestrafe.....und das passt weder ins Konzept der KM und Umgebung, noch in das ihrer RA.

Darum provoziett man ein neues Gutachten auf Kosten des Kindes.
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die Chancen auf ein neues Gutachten gehen gegen 0. Es müsste etwas NEUES seit den Beschlüssen passiert sein. Vorbringen die Zeit zwischen altem Gutachten und Beschluss erster Instanz ist irrelevant, weil schon abgehandelt.

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Re: ABHOLUNG TROTZ VERMEINTLICHER ABSAGE

Beitragvon chessplayer » 06.06.2016, 10:01

dgt hat geschrieben:
chessplayer hat geschrieben:Von Seiten der KM wird mit allen Mitteln versucht, damit ein neues Gutachten in Auftrag gegeben wird. Das aktuelle Kontaktrecht basiert auf einem Gutachten anno 2014 und ist nun mit Beschlüssen von BG und LG einzementiert.

Da bereits vor der Beschlussfassung von Seiten ein neuerliches Gutachten gefordert wurde, denn eine Untersuchung des KV muss unbedingt erfolgen, denn er ist mit Sicherheit psychisch gestört.

Ein Gutachten wurde nicht in Auftrag gegeben und auch begründet, weshalb nein.

Von nun an gibt es keine Androhungen sondern nur mehr Verhängungen von Beugestrafe.....und das passt weder ins Konzept der KM und Umgebung, noch in das ihrer RA.

Darum provoziett man ein neues Gutachten auf Kosten des Kindes.
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die Chancen auf ein neues Gutachten gehen gegen 0. Es müsste etwas NEUES seit den Beschlüssen passiert sein. Vorbringen die Zeit zwischen altem Gutachten und Beschluss erster Instanz ist irrelevant, weil schon abgehandelt.


Die KM gibt zwei Neuerungsgründe an.....einmal den Übergang von Volkschule ins Gymnasium und dem damit verbundenen erhöhtem Lernpensum, sowie die Anmeldung in ein Fußball LAZ.

Im Beschluss des BG als auch im abgelehnten Rekurs wurde dies thematisiert, und es wurde auch konkret beschrieben warum die jeweilige Entscheidung getroffen wurde.

Das Gefolge der KM kann sich aber scheinbar nicht damit abfinden und bringt in neuen Schriftstücken immer wieder diese alten Gründe, plus dem, das mein 10jähriger Sohn in seiner eigenen Entscheidung nun selbst nicht mehr möchte, ins Treffen geführt.

Im neuesten Schriftsatz werden sowohl die Entscheidungen des BG und des LG, als Rekursgericht, von Seiten der KM als völlig absurd dargestellt.


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