Wie kommt eine Adoption von Findelkindern zustande?

rb
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Wie kommt eine Adoption von Findelkindern zustande?

Beitragvon rb » 28.04.2008, 16:23

Im Fall der Amstettner Kellerkinder stellt sich die Frage, wie die Großeltern die vor/im Haus aufgefundenen Findelkinder adoptieren konnten.

Wie muss das Jugendamt vorgehen, dass Dritte, die Kinder auffinden, bei de facto ungeklärter Abstammung die Pflege und Erziehung zugesprochen bekommen? Feststellung der Abstammung durch den JWT ausschließlich durch das Schreiben der verschwundenen Mutter?

Geht das wirklich so leicht?

Vielleicht findet das Thema vom 28.4.2008 heraus
http://tv.orf.at/program/orf2/20080428/ ... 01/248517/

Also soweit der Sendung zu entnehmen war, hat der(Groß)Vater nach fast 10-jähriger Abgängigkeit einen Brief zum ersten Findelkind beigebracht und durch graphologisches Gutachten wurde dieser der Mutter zugeordnet.

Woraufhin die Großeltern die Obsorge über zumindest das erste Kind bekommen haben. Auch bei den anderen beiden Kindern 1995 und 1997 wurde kein Abstammungsgutachten gemacht. Rotraut Perner hat wenigstens angeregt, ab nun immer einen DNA-Test zu machen.
 

ZYX
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Beitragvon ZYX » 29.04.2008, 13:04

Ja, das würde mich auch interessieren.


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