Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Wiederglücklich
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Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 15:47

Ich habe Anfang Oktober meiner Frau gesagt, dass ich mich von ihr Scheiden lassen will weil ich ihre Art und ihr Benehmen, sowie ihre ewige Unzufriedenheit nicht mehr länger ertragen kann. Ich schleppe das schon Jahre mit mir herum und nach vielen Gesprächen hat sich nie etwas zum Guten geändert.Alles habe ich gemacht, bin brav nach Hause gekommen, führte den Haushalt usw.Bei der Kindererziehung habe ich mich zurückgehalten weil immer wenn sich meine Tochter mehr zu mir gewandt hat wurde meine Frau eifersüchtig.

So jetzt habe ich noch keinen Scheidungstermin bzw. habe ich noch nicht eingereicht weil ich zuerst noch eine Wohnung suche. Das Haus gebe ich ihr weil ich mein Kind nicht aus seiner Umgebung reissen will.

Mittlerweile hat sich meine Tochter an mich gewandt. Sie möchte bei mir bleiben weil sie mit Mama auch nicht zu recht kommt. Das wird wahrscheinlich die größte Hürde weil ich weis wenn ich das ausspreche die Hölle ausbricht und meine Frau auf meine 11 Jahre alte Tochter los gehen wird und ihr Vorwürfe machen wird. Sie redet jetzt schon schlecht über mich und sagt dem Kind ihr Vater sein ein schlechter Mensch.

Jetzt bin draufgekommen das Meine Frau seit Anfang Dezember eine Affäre hat. Sie trifft sich mit ihm heimlich. Ich habe ein Foto von Ihnen wo sie sich umarmen, diverse SMS und Fotos vom Handy sowie ihren Einzelgesprächsnachweis wo unzählige Verbindungen mit diesem Mann aufscheinen. Ich habe auch schon drei Telefonate mitgehört wo sie bedauert das sie mich geheiratet hat und sie ihn öfter sehen will aber das nicht geht wegen mir.

Meine Frage:
Wie soll ich jetzt reagieren? Ich wollte die Scheidung, sie begeht aber jetzt schon Ehebruch und wie kann ich meine Tochter retten? Ich habe meine Tochter in alles eingeweiht, habe ihr aber gesagt ich kann es ihr nicht versprechen ob es klappt. Ich will sie nicht enttäuschen. Wir haben bis jetzt einen Vergleich angestrebt nur wenn ich das jetzt losbreche, fürchte ich das sie mir das gemeinsame Sorgerecht entzieht und meine Tochter gegen mich aufhetzt bzw. meiner Tochter Vorwürfe machen wird bis sie sich komplett verschließt.
Weiters droht meine Frau ich solle binnen 3 Monaten ausziehen sonst bekomme ich von ihrem Anwalt ein Schreiben und sie reicht die strittige Scheidung ein. Ich selbst habe mir aber nichts zu Schulden lassen kommen. Weder Ehebruch, Gewalt oder andere Straftaten, ich trinke nicht einmal Alkohol.
Ihr Anwalt meint noch, da ich die Scheidung ja schon ausgesprochen habe, könne sie sich mit anderen Männern vergnügen da die Ehe schon zerrüttet ist.

Kann mir jemand einen guten Rat geben was ich machen soll?

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Nachfolgefrau » 13.01.2010, 16:00

Es kann nur einen Rat geben:
Begeben sie sich sofort (!) und noch bevor (!) sie irgendetwas unternehmen in spezialisierte Rechtsberatung und engagieren sie diese rechtsfreundliche Vertretung.
Sie haben 6 Monate Zeit, die Scheidungsklage auf Grund von Ehebruch/ehewidriger Beziehung einzubringen.

Bei dem was sie schreiben, laufen sie Gefahr, erhebliche Fehler zu begehen*). Auch dem gegnerischen Anwalt sollten sie nicht (!) glauben. :roll:

Es kommt viel auf sie zu und eine Scheidungsberatung ist im Forum nicht seriös möglich.

Bitte:
http://www.anwaelte-sds.at/
http://www.ra-hautzinger.at/
http://www.familienrechtsanwalt.at/

*)
Nicht ohne schriftliche Genehmigung der Frau ausziehen! Sonst setzen sie eine schwere Eheverfehlung! Auch Eheverfehlungen nach Zerrüttung der Ehe sind noch erheblich!
usw.

Auch hier im Forum finden sie viele ihrer Probleme beantwortet. zB
http://www.austrianlaw.at/forum3/viewtopic.php?f=29&t=3656
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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 16:08

Danke für die rasche Antwort.

Aber die eigentliche und für wichtige Frage ist, habe ich ein Chance das meine Tochter bei mir bleiben kann?
In vielen Gesprächen mit ihr ist es ihr Wunsch und ihre Bitte bei mir bleiben zu können.
Soll ich meiner Frau von diesem Wunsch unserer Tochter erzählen?

Ich bin nächste Woche beim Bezirksgericht und hole mir diesbezüglich Informationen von der Abteilung Obsorge.
Ob das was bringt weis ich noch nicht.

Reichen diese Beweise die ich habe um einen Ehebruch meiner Frau vorzuweisen bzw. ist es eine schwere Eheverfehlung?

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon werner » 13.01.2010, 16:29

die 11-jährige tochter wird auf jeden fall befragt, ob sie beim vater oder bei der mutter leben möchte. falls der richter meint, die entscheidung der tochter würde ihr grobe nachteile bringen, so muss er ihrem wunsch jedoch nicht folge leisten.

die "beweise" wegen ehebruch, die sie anführten, werden vom richter "gewürdigt". ob dieser sie für ausreichend hält um den ehebruch glaubhaft zu machen, kann ich ihnen aber nicht sagen (würde es aber eher bejahen). es schadet aber keinesfalls, wenn sie auch weiterhin beweise sammeln (tagebuch!).

und wie schon "nachfolgefrau" geschrieben hat:
1.) keinesfalls ausziehen oder irgendwelche ehelichten pflichten verletzen / verweigern, ohne vorher die schriftliche (!) erlaubnis der ehegattin eingeholt zu haben.
2.) glauben sie KEIN wort, das ein nicht von ihnen selbst bezahlter anwalt sagt (anwälte agieren AUSSCHLIESSLICH im interesse und zum vorteil ihrer eigenen mandanten - und sie sind in dem fall der GEGNER des anwalts ihrer frau :wink: )
3.) sofort zu einem spzialisierten RA!

PS: mit "tagebuch" meinte ich, dass sie eines führen sollten. schreiben sie auf, wann sie wo und mit wem waren - und wann ihre frau wo und mit wem war, bzw. wann sie das haus verließ, wann sie heimkam, etc.
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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 16:35

Vielen Dank,

Dieses Tagebuch führe ich schon gemeinsam mit meiner Tochter, denn auch sie wird belogen wenn sie am Wochenende fortgeht.
Wegen der Erlaubnis des Auszugs habe ich keine Probleme, meine Frau unterschreibt mir sofort die getrennte Wohnsitznahme, alleine schon deswegen weil sie dann machen kann was sie will und offen am Abend mit ihm telefonieren kann und er bei uns zu Hause vorbei schauen kann wenn das Kind schläft.

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Nachfolgefrau » 13.01.2010, 16:52

Bezüglich Obsorge und Hauptaufenthalt der Tochter:
Im Verfahren gibts gemeinsame od. alleinige Obsorge, ersteres nur bei Zustimmung beider Elternteile.
Die Tochter muss (!) vom Richter befragt werden, wo sie hin will. Spricht sie sich eindeutig und heftig für den Vater aus, dann ist das "die halbe Miete". Sie haben also absolut die Chance, das Mädl bei sich zu behalten.

Dennoch werden in solchen Konstellationen oft/meist Sachverständigengutachten gemacht. Dann sprechen sie, die Mutter und das Kind mit diesem Gutachter und der Richter entscheidet zu 99% nach dem Gutachten.

Aber bis dahin ist noch viel Zeit in der sie und das Kind Kraft sammeln sollten.

Suchen sie sich ehebaldigst einen spezialisierten (!) Rechtsanwalt, der ihnen über diese Zeit hinweghilft.

Je besser sie die Eheverfehlungen der Gattin beweisen können, desto besser natürlich. Sollten sie mit Genehmigung ausziehen, dann geht vielleicht da auch noch etwas.... :wink:

Zu den bereits geposteten RA-Links habe ich noch diesen hier: http://www.konflikthilfe.at
Her finden sie spezialisierte Beratung auch für das Kind!

Alles Gute!
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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 17:07

Danke schön für dieses Mut machen.

Ich habe einen Anwalt der mir, weil Bekannter meiner Schwester, mit Rat und Tat zur Zeit kostenlos zur Verfügung steht.
Ich werde ihn noch einmal bemühen.

Meiner Tochter werde ich sagen das die Chancen gut aussehen, dass wird ihr gefallen.
Wegen dem Gutachten habe ich keine Sorge bei mir, da mir mein Anwalt sagte das ich einen sehr guten und ruhigen Eindruck mache. Meiner Tochter sagte ich, sie solle nicht lügen und nur ihrer Gefühle sprechen lassen.

Vielen Dank!!!

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon ein mann und vater » 13.01.2010, 17:28

Wiederglücklich hat geschrieben:Danke schön für dieses Mut machen.

Ich habe einen Anwalt der mir, weil Bekannter meiner Schwester, mit Rat und Tat zur Zeit kostenlos zur Verfügung steht.
Ich werde ihn noch einmal bemühen.

ein mietrechtspezialist oder ein wirtschaftsanwalt wird dir nicht zuverlässig helfen können wenn eine strittige scheidung ansteht. :wink: der tipp mit den renommierten spezialisierten kanzleien von "Nachfolgefrau" kam nicht umsonst. :wink:

auch ich möchte dir mut machen!

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ich diskutiere nicht mit dummköpfen. sie ziehen dich zuerst runter auf ihr niveau und dort haben sie dann mehr erfahrung.

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 17:34

Vielen Dank auch dir.

Dieser Anwalt hat sehr viel mit Scheidungsfällen zu schaffen. Dort bin ich schon an der richtigen Adresse.

Aber ich denke, wegen der Obsorge ist ein Anwalt nicht nötig, zumindest entscheiden das Richter und Gutachter, so denke ich. Das Materielle ist mir eigentlich egal, ich möchte nur in Frieden mit meiner Tochter leben und eine schöne zufriedene Zukunft haben.

Denn das ist es, was meine Tochter zu mir sagte, " Ich habe Angst vor der Zukunft!"
Sie hat auch Angst vor der Mutter weil sie nicht will das sie böse ist. Aber ich sagte ihr, wenn es so wäre. ist es der Fehler von ihr, denn dann wendest du dich auch ab.
Ich finde es nur schade das meine Frau keine Gespräche mit ihr über die Zukunft führt und sie nicht darauf vorbereitet was alles sein kann und sie somit in ein Loch stößt. Die Ironie, sie ist Kinderpädagogin!!!

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon werner » 13.01.2010, 18:23

wenn die ehegattin kinderpädagogin ist, dann würde ich DRINGEND spezialisierte unterstützung auch in bezug auf die obsorge-"streitigkeiten" suchen, da eine kinderpädagogin vermutlich die richtigen formulierungen finden wird, um den eindruck zu erwecken, die obsorgeausübung durch sie würde dem kind angst machen oder schaden oder ähnliches.

noch was ganz wichtiges :!: : bitte besprechen sie mit einem 11-jährigen kind nicht ihren ganzen scheidungs-"schlachtplan". es ist damit überfordert, es will eigentlich nix davon wissen. beschränken sie sich auf jene dinge, die das kind UNMITTELBAR betreffen - verfehlungen der mutter gehören KEINESFALLS zu den dingen, die sie mit dem kind erörtern sollten. das kind bekommt genug negative gefühle / worte von einem elternteil zum anderen mit (sowas belastet ein kind ungemein) - bleiben sie da "abseits" und verlieren sie keine schlechten worte über die mutter. das kind hat mit 11 noch keine eigenständige identität - es besteht zur hälfte aus seiner mutter und zur hälfte aus seinem vater. jedes böse wort, dass es über einen seiner elternteile hört, bezieht es somit auch auf sich selbst. sowas ist absolut zerstörerisch für das selbstwertgefühl eines kindes.
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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Nachfolgefrau » 13.01.2010, 21:14

werner hat geschrieben:wenn die ehegattin kinderpädagogin ist, dann würde ich DRINGEND spezialisierte unterstützung auch in bezug auf die obsorge-"streitigkeiten" suchen, da eine kinderpädagogin vermutlich die richtigen formulierungen finden wird, um den eindruck zu erwecken, die obsorgeausübung durch sie würde dem kind angst machen oder schaden oder ähnliches.

noch was ganz wichtiges :!: : bitte besprechen sie mit einem 11-jährigen kind nicht ihren ganzen scheidungs-"schlachtplan". es ist damit überfordert, es will eigentlich nix davon wissen. beschränken sie sich auf jene dinge, die das kind UNMITTELBAR betreffen - verfehlungen der mutter gehören KEINESFALLS zu den dingen, die sie mit dem kind erörtern sollten. das kind bekommt genug negative gefühle / worte von einem elternteil zum anderen mit (sowas belastet ein kind ungemein) - bleiben sie da "abseits" und verlieren sie keine schlechten worte über die mutter. das kind hat mit 11 noch keine eigenständige identität - es besteht zur hälfte aus seiner mutter und zur hälfte aus seinem vater. jedes böse wort, dass es über einen seiner elternteile hört, bezieht es somit auch auf sich selbst. sowas ist absolut zerstörerisch für das selbstwertgefühl eines kindes.
Definitive Zustimmung! Sie brauchen definitiv für die Obsorgefrage einen guten Anwalt, der bremsend und fordernd ist, wo es hingehört. Sie unterschätzen den Krieg, der die Obsorgefrage sein kann.

Sie verlassen sich auf Richter und Gutachter? :) Recht hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Ein Richter kann nur auf Grund von gehörter Argumente entscheiden. Die Argumente hört er von Anwälten. Der Gutachter ist ein gesondertes Kapitel. Für Gutachten kann man sich coachen lassen. Es sind viele Fallen verborgen.

Ich will keine Panik verbreiten, aber unterschätzen sie das nicht. Väter haben es immer noch schwerer als Mütter, den erwünschten Alleinerzieherstatus zu erreichen. Je jünger das Kind, desto schwieriger. Die dahinterliegende gesellschaftliche Begründung erörtere ich hier nicht.

Den letzten Absatz halte ich für einen der wichtigsten Ratschläge überhaupt. Er wird leider viel zu selten erteilt!
Die jahrelange Erfahrung zeigt, dass sich Kinder letztendlich zu dem Elternteil hinwenden, der es weniger unter Druck setzt. Das noch sehr junge Kind zum "Verbündeten" zu machen, erzeugt großen Druck.
Das Kind darf, soll und muss seine Mutter weiterhin liebhaben dürfen und das müssen sie ihm auch vermitteln!

Wenn ich mit meinem posting übers Ziel geschossen haben, ersuche ich um Verzeihung. Dann gilt es für die Mitlesenden.
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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 22:27

Vielen Dank für eure Meinung.

Überraschend für mich war die Einstellung meiner Tochter.
Sie sieht die Dinge die mich störten. Von sich aus kommen Argumente die ich nicht erwartet habe.

Ich habe meiner Tochter gesagt das sie an nichts Schuld trägt, auch das sie ihre Mutter immer sehen darf wann sie will. Ich habe ihr gesagt das ihre Mama immer ihre Mama ist und sie sie immer lieben wird.
Aber auch das ich befürchte das sich ihre Mutter mit aller Kraft gegen mich wenden wird. Und natürlich auch das auf sie eine Menge vorwürfe kommen werden.
Im Moment verhält sich meine Tochter sehr negativ zu meiner Frau was ich auch verstehen kann, weil die Argumente meiner Gattin alle negativ mir gegenüber sind. Wenn sich meine Tochter mir zuwendet so bekommt sie gleich Vorwürfe das sie zu mir lieber ist als zu ihr.
Ich versuche diese Dinge zu übergehen und bitte dann meine Tochter einen Gang zurück zu schalten da dieses Verhalten keinem hilft.

Ich versuche meiner Tochter nicht nur ein Vater sondern auch ein Freund zu sein. Damit sie jemanden hat zu dem sie wegen aller Probleme gehen kann. Ich weis das das meine Frau nicht kann und ich möchte nicht das dann meine Tochter genau so ein Teenager wird der absichtlich schlimme Dinge macht um auf seine Probleme aufmerksam zu machen.
Das Gespräch ist das wichtigste.

Um meine Frau einzuschätzen:
Gerade vor einer halben Stunde ging sie schlafen, geeinsam mit meiner Tochter und es gab wieder Streit zwischen den beiden. Meine Tochter wollte wieder das ich da bleibe und der Schlusssatz meiner Frau war zu ihr. Rache ist Süß.

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Wiederglücklich » 13.01.2010, 22:35

Ach, ich habe noch etwas vergessen.

Bis jetzt habe ich nicht schlecht über meine Frau gesprochen mit meiner Tochter, ausser die Gründe warum ich nicht mehr will.
Über ihren neuen Freund habe ich nur gesagt das sie sich mit ihm trifft. Wir kennen ihn, auch meiner Tochter ist er bekannt.

Meiner Tochter sagte ich das sie keine Angst haben muss, von meiner Seite aus werde ich sie nicht unter Druck setzen und wenn sie doch hier bleiben will, darf sie. Sie wird immer mein Mädchen bleiben.

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Re: Ehebruch und Kind! Bitte um Rat!

Beitragvon Dad+2Kids2newLife » 28.05.2010, 15:23

Es ist inzwischen schon Ende Mai, es ist da ohnehin viel geschehen.
Hoffentlich im Sinne und zum Guten der Tochter.

Ich habe zwei Kinder, die sich derzeit über ihre Mutter sehr wundern.
Da ich die Hauptbezugsperson -jetzt nach Auszug der Mutter allein erziehend - bin,
habe ich (auch auf Anraten des Jugendamtes) für meine Kinder beim Kinderschutzzentrum wöchentliche neutrale 1h Gespräche organisiert.
Das ist sehr gut angekommen und beruhigt mich sehr. Mit Sicherheit entlastet mich das auch!

Das kostenlose Angebot ist unbedingt zu nutzen!
Das fördert meines Erachtens sogar die Beziehung Kind-betreuender Elternteil, da sich die Kinder sehr ernst genommen fühlen.

Ich werde das vielleicht in einem eigenen Topic nochmal posten.


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