ZEUGENGELD

chessplayer
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ZEUGENGELD

Beitragvon chessplayer » 29.02.2012, 13:57

Am 13. Jänner 2012 wurde wegen Sachbeschädigung gegen meine Ex-Frau verhandelt. In dieser Verhandlung waren meine Freundin und Ich als Zeugen geladen.

Heute, knapp 7 Wochen später, haben weder meine Freundin ihr Zeugengeld, noch mein Vater, der Privatbeteiligter an diesem Verfahren ist, eine Urteilsfindung erhalten.

Meine Freundin ist selbständig und hat alles was notwendig war, bei Gericht eingereicht. Knapp 2 Wochen danach erhielt sie ein Schreiben vom Gericht, dass ihr der Betrag bewilligt wird, außer es würde dagegen wer berufen. Dieses Schreiben erhielt auch die RA meiner Ex-Frau. Die Berufungsfrist endete vor 3 Wochen, ohne das sie bisher das Geld bzw. einen negativen Bescheid bekommen hätte.

Kann man davon ausgehen, wenn der RA der Angeklagten die Möglichkeit hat, gegen das Zeugengeld zu berufen, dass in diesem Strafverfahren die Angeklagte für schuldig gesprochen wurde?

Heißt das jetzt, wenn die Angeklagte für schuldig gesprochen wäre, ihre Anwältin gegen dieses Urteil jedoch Berufung eingelegt hätte und deswegen das Urteil vakant wäre, es Auswirkungen auf die Auszahlung des Zeugengeld hätte? Ich habe meines schon vor 5 Wochen überwiesen bekommen.

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