Kündigung Bürgschaft (Ausfallsbürge)

candy
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Kündigung Bürgschaft (Ausfallsbürge)

Beitragvon candy » 10.06.2009, 11:23

November 2006 während der Scheidung wurde es mit der Bank ausgemacht, dass ich Ausfallsbürgin werde und ab dem betrag 20.000 € von der Bürgschaft entlassen werde, dies habe ich auch schriftlich bekommen, mein Exmann arbeitet in Billa Wr. Neudorf und hat auch mittlerweile sich selbstständig gemacht, nachdem er sich selbstständig gemacht hat, hat er eine Jugendförderung von der Stadt bekommen, also er hat zwei jobs, stand des kredites ist jetzt 21.000 € und er hat bis jetzt immer bezahlt, der bankberater meint, dass er sich es noch anschauen muss, ob mein exmann überhaupt in der lage ist den kredit zu bezahlen, ich habe es schriftlich bestätigt, dass ich ab 20.000€ entlassen werde, kennt sich da jemand aus ich brauch dringend information bitte.
Danke

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Re: Kündigung Bürgschaft (Ausfallsbürge)

Beitragvon Nachfolgefrau » 10.06.2009, 11:26

Nachdem sie eine Bestätigung von der Bank über das Ende der Ausfallsbürgschaft haben, sollten sie sich an die Bank wenden.
Gibt es Hinweise, dass der Ex die letzten 1000.- nicht zahlt?

Nebenbei: Interpunktionen sind nicht verboten und machen Texte leichter lesbar. :)
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Re: Kündigung Bürgschaft (Ausfallsbürge)

Beitragvon candy » 10.06.2009, 11:35

Danke für die Information.

Auf den letzten 1000 € kann ich warten das ist kein Problem, aber ich habe einen Freund, der mal in ein Bank gearbeitet hat.
Er meint, dass es nicht so einfach ist, obwohl ich eine schriftliche Bestätigung habe.

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Re: Kündigung Bürgschaft (Ausfallsbürge)

Beitragvon Nachfolgefrau » 10.06.2009, 11:40

Die Ausfallsbürgschaft hat mit dem Innenverhältnis der Kreditnehmer auch im Zuge einer Scheidung nichts zu tun und obliegt alleine der Bank.
Nur dort können sie das Ende begehren.
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Re: Kündigung Bürgschaft (Ausfallsbürge)

Beitragvon dgt » 10.06.2009, 11:42

Nachfolgefrau hat geschrieben:Die Ausfallsbürgschaft hat mit dem Innenverhältnis der Kreditnehmer auch im Zuge einer Scheidung nichts zu tun und obliegt alleine der Bank.
Nur dort können sie das Ende begehren.

Im Zuge der Scheidung kann einer ausdrücklich auf eine Ausfallsbürgschaft herabgestuft werden.
Allerdings besteht die dann auch für die restlichen € 20.000,00.
Ich halte aufgrund der schriftlichen Bestätigung die Geschichte für relativ ungefährlich (aufgrund der gegebenen Info)


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