Wahrsager & anderer Hokus-Pokus

ZYX
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Wahrsager & anderer Hokus-Pokus

Beitragvon ZYX » 17.04.2007, 13:07

Hi,

bin nicht sicher ob das hier her paßt. Aber ich hoffe.

Wie ist das mit diesen Wahrsagern, Kartenlesern, Astrologen, etc. etc. Die bieten ja eine Dienstleistung gegen Honorar an. Inwieweit haften die für den Schwachsinn den sie verzapfen?

Kann man die auf Schadenersatz klagen wenn in der Zukunft nicht eintritt was sie "vorraussagen"?

Wer haftet wenn die meistens eh schon labilen Kunden nach so einer Sitzung in Depressionen verfallen? Oder Investitionen tätigen die durch so eine Sitzung ausgelöst werden?

Danke

ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 14:00

Kann mir da keiner eine Antwort geben?

T.A.
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Beitragvon T.A. » 18.04.2007, 14:02

Meinst echt, die zeigt jemand an?
Und gibt zu, auf Wahrsagerei und Kartenlegen vertraut zu haben?

Damit gäbe man sich ja der Lächerlichkeit preis.

Nachfolgefrau
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Beitragvon Nachfolgefrau » 18.04.2007, 14:03

Medienberichten über das im Februar in OÖ wegen schweren und erwerbsmäßigen Betrugs zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilte "Voodoo-Pärchen" (Schaden mehrere 100.000.-) entnehme ich, dass keine Schadensersatzforderung möglich war, da die Opfer "eben zu leichtgläubig" (Zitat) waren.
Genaueres weiß ich darüber nicht.

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ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 14:10

Naja, Finanzdienstleister können ja auch nicht so argumentieren und haften für ihre Beratung.

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Beitragvon @zweitfrau » 18.04.2007, 14:17

ZYX hat geschrieben:Naja, Finanzdienstleister können ja auch nicht so argumentieren und haften für ihre Beratung.


aber bitte. zwischen finanzdienstleister und wünschelrutenkräuterdoktoren etc. ist aber schon ein unterschied.

wir sind doch alle erwachsen und mündig und sollten doch überlegen, was wir tun und nicht blauäugig zu wünschelrutenkräuterdoktoren mit glauben auf schadenersatz laufen. dann kan man sich gleich selbst bei diesen einreihen.

@zweitfrau

ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 14:25

@zweitfrau hat geschrieben:
ZYX hat geschrieben:Naja, Finanzdienstleister können ja auch nicht so argumentieren und haften für ihre Beratung.


aber bitte. zwischen finanzdienstleister und wünschelrutenkräuterdoktoren etc. ist aber schon ein unterschied.


Da bin ich mir nicht so sicher! *loool*

wir sind doch alle erwachsen und mündig und sollten doch überlegen, was wir tun und nicht blauäugig zu wünschelrutenkräuterdoktoren mit glauben auf schadenersatz laufen. dann kan man sich gleich selbst bei diesen einreihen.

@zweitfrau


Wieso gibt es dann so viele davon? Und wieso soll es Berufsgruppen geben die nicht für das haften was sie tun?

@zweitfrau
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Beitragvon @zweitfrau » 18.04.2007, 14:33

ZYX hat geschrieben: aber bitte. zwischen finanzdienstleister und wünschelrutenkräuterdoktoren etc. ist aber schon ein unterschied
Da bin ich mir nicht so sicher! *loool*


es gibt überall schware schafe und ein sprichwort sagt:
" jeder doktor ist kein doktor.

ZYX hat geschrieben:Wieso gibt es dann so viele davon? Und wieso soll es Berufsgruppen geben die nicht für das haften was sie tun?

wünschelrutenkräuterdoktoren würde ich keiner berufsgruppe zuordnen, da es eben kein beruf ist, höchstens berufung (fragwürdig).

mir fällt auf, dass heute mehr denn je die leute zu derartigen personen kontakt aufnehmen, um ihre probleme zu lösen. vielleicht sind wir als gesellschaft auch daran schuld. die gesamte soziale entwicklung. es haben ja auch die sekten leider einen sehr grossen zulauf.

@zweitfrau

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Beitragvon werner » 18.04.2007, 15:41

ZYX hat geschrieben:Naja, Finanzdienstleister können ja auch nicht so argumentieren und haften für ihre Beratung.

und was ist mit los-verkäufern? die schwärmen doch auch was von den sagenhaften gewinnen - die aber nie mich treffen. soll ich die deswegen verklagen?

ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 15:51

werner hat geschrieben:
ZYX hat geschrieben:Naja, Finanzdienstleister können ja auch nicht so argumentieren und haften für ihre Beratung.

und was ist mit los-verkäufern? die schwärmen doch auch was von den sagenhaften gewinnen - die aber nie mich treffen. soll ich die deswegen verklagen?


Meinst, daß der Vergleich mit Glücksspiel passend ist? Ich glaube, der greift hier nicht.

Aber vielleicht paßt er doch besser als geglaubt! Es ist nämlich verboten den Eindruck zu erwecken, daß jemand ein Haus oder Auto gewonnen hat und es nur noch abrufen braucht. Diese Anbieter müssen dann den versprochenen und zugesagten Gewinn auch liefern. Und sowas ähnliches machen diese Leute auch. "Versprechen" neue Partner, Kinder, Erfolg, etc. etc.

werner
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Beitragvon werner » 18.04.2007, 16:14

ZYX hat geschrieben:
werner hat geschrieben:
ZYX hat geschrieben:Naja, Finanzdienstleister können ja auch nicht so argumentieren und haften für ihre Beratung.

und was ist mit los-verkäufern? die schwärmen doch auch was von den sagenhaften gewinnen - die aber nie mich treffen. soll ich die deswegen verklagen?


Meinst, daß der Vergleich mit Glücksspiel passend ist? Ich glaube, der greift hier nicht.

Aber vielleicht paßt er doch besser als geglaubt! Es ist nämlich verboten den Eindruck zu erwecken, daß jemand ein Haus oder Auto gewonnen hat und es nur noch abrufen braucht. Diese Anbieter müssen dann den versprochenen und zugesagten Gewinn auch liefern. Und sowas ähnliches machen diese Leute auch. "Versprechen" neue Partner, Kinder, Erfolg, etc. etc.

doch, der vergleich passt. wahrsager sprechen auch nur von "möglichkeiten" - genauso wie glückspielanbieter. "versprechen" tun beide nix

ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 16:19

werner hat geschrieben:doch, der vergleich passt. wahrsager sprechen auch nur von "möglichkeiten" - genauso wie glückspielanbieter. "versprechen" tun beide nix


Naja, die Formulierung: "Sie werden in den nächsten 6 Jahren zwei Kinder bekommen" klingt für mich nicht nach "Möglichkeit".

@zweitfrau
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Beitragvon @zweitfrau » 18.04.2007, 16:20

werner hat geschrieben:doch, der vergleich passt. wahrsager sprechen auch nur von "möglichkeiten" - genauso wie glückspielanbieter. "versprechen" tun beide nix


und wie schauts jetzt aus mit der frage nach schadenersatzanspruch?
@zweitfrau

ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 16:22

Ich hoffe ja noch immer auf eine Antwort von Dr. Tews zur Ausgangsfrage... :D

SHD
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Beitragvon SHD » 18.04.2007, 16:23

Ich denke der Ansatz ist ein anderer:

Die vom Wahrsager versprochene Leistung ist meines Erachtens "unmöglich" zu erbringen. Der Vertrag ist daher nichtig. Ein Honorar könnte wohl zurückgefordert werden.

Beim Schadenersatz ist das schon schwieriger ... bei der ursprünglichen Unmöglichkeit müsste an sich derjenige, der die Unmöglichkeit kannte oder kennen musste, dem anderen den sog. Vertrauensschaden ersetzen (dh also nicht, dass er ihm zB den vorhergesagten Lottogewinn bezahlen muss, bzw. das was irgendjemand im Vertrauen auf den vorhergesagten Lottogewinn gekauft hat.) Das Problem ist nur, dass diese Schadenersatzpflicht nur greift, wenn nicht auch der andere Vertragspartner die Unmöglichkeit kannte ODER KENNEN MUSSTE. Letzteres ist glaub ich nach heutigem Kenntnisstand bei jedem vernünftigen Menschen vorauszusetzen.

SHD
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Beitragvon SHD » 18.04.2007, 16:24

Für andere Denkansätze bin ich - wie immer - offen :D

ZYX
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Beitragvon ZYX » 18.04.2007, 16:40

SHD hat geschrieben:Ich denke der Ansatz ist ein anderer:

Die vom Wahrsager versprochene Leistung ist meines Erachtens "unmöglich" zu erbringen. Der Vertrag ist daher nichtig. Ein Honorar könnte wohl zurückgefordert werden.

Beim Schadenersatz ist das schon schwieriger ... bei der ursprünglichen Unmöglichkeit müsste an sich derjenige, der die Unmöglichkeit kannte oder kennen musste, dem anderen den sog. Vertrauensschaden ersetzen (dh also nicht, dass er ihm zB den vorhergesagten Lottogewinn bezahlen muss, bzw. das was irgendjemand im Vertrauen auf den vorhergesagten Lottogewinn gekauft hat.) Das Problem ist nur, dass diese Schadenersatzpflicht nur greift, wenn nicht auch der andere Vertragspartner die Unmöglichkeit kannte ODER KENNEN MUSSTE. Letzteres ist glaub ich nach heutigem Kenntnisstand bei jedem vernünftigen Menschen vorauszusetzen.


Lieber SHD!

Die Argumentation oder das Verhalten der Wahrsager ist doch ein anderes. Die Wahrsager sagen ja nicht vorher: "Horchens zu, was ich ihnen jetzt erzähle ist eh nur Lari-Fari und von einer Unmöglichkeit getragen"

Außerdem beraten sie die Menschen die zu ihnen kommen und sagen so Dinge wie: "Ihr Mann betrügt sie!". Oder "Bekommen sie lieber keine Kinder mehr, sie sind nicht fähig eine Partnerschaft zu führen". Und ist z. Bsp. die Ehe nicht besonders gegen äußere Eingriffe geschützt und wird da nicht in "Rechte" dritter eingegriffen?

Ebenso frage ich mich ob es zwischen den beiden nicht zu einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis kommt. Ähnlich dem Abhängigkeitsverhältnis zwischen Arzt und Patient.

Und das Argument, daß der andere die Unmöglichkeit kennen mußte ist für mich deshalb nicht greifend weil Menschen die diese Unmöglichkeit kennen solche Dienste ja sowieso nicht in Anspruch nehmen und jene die es tun diese Unmöglichkeit offenbar nicht kennen sondern im Gegenteil davon überzeugt sind: "Hier werden sie geholfen"

Alles natürlich aus meine Laiensicht.

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dgt
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Beitragvon dgt » 19.04.2007, 08:46

ZYX hat geschrieben:Ich hoffe ja noch immer auf eine Antwort von Dr. Tews zur Ausgangsfrage... :D


Ich kann mich nur den fundierten aussagen von SHD anschließen

Jungpapa
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Beitragvon Jungpapa » 19.04.2007, 14:27

[quote="SHD"]Ich denke der Ansatz ist ein anderer:

Die vom Wahrsager versprochene Leistung ist meines Erachtens "unmöglich" zu erbringen. Der Vertrag ist daher nichtig. Ein Honorar könnte wohl zurückgefordert werden. quote]

Hier gibt es diesbezüglich vom OGH eine E, aus dem Jahr 1959 :D

1959/08/05 1 Ob 192/59

Ein Vertrag, mit dem sich eine Wahrsagerin ("Psychographologin")
verpflichtet, gegen Entgelt die vom anderen Vertragsteil bei ihr
vorausgesetzten übersinnlichen Kräfte zu dessen Vorteil einzusetzen,
ist wegen offenbarer Unmöglichkeit ungültig und nichtig.

Jungpapa

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Beitragvon ZYX » 19.04.2007, 14:48

Jungpapa hat geschrieben:
SHD hat geschrieben:Ich denke der Ansatz ist ein anderer:

Die vom Wahrsager versprochene Leistung ist meines Erachtens "unmöglich" zu erbringen. Der Vertrag ist daher nichtig. Ein Honorar könnte wohl zurückgefordert werden. quote]

Hier gibt es diesbezüglich vom OGH eine E, aus dem Jahr 1959 :D

1959/08/05 1 Ob 192/59

Ein Vertrag, mit dem sich eine Wahrsagerin ("Psychographologin")
verpflichtet, gegen Entgelt die vom anderen Vertragsteil bei ihr
vorausgesetzten übersinnlichen Kräfte zu dessen Vorteil einzusetzen,
ist wegen offenbarer Unmöglichkeit ungültig und nichtig.

Jungpapa


Jö, danke!

Das heißt, ich könnte anrufen bei so einer Horoskop-Hotline (0900er Nummer) und dann das Geld zurück verlangen?

Jungpapa
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Beitragvon Jungpapa » 19.04.2007, 15:01

wenn Dir jemand genau vorhersagen kann, das Du einen Prozess gewinnen wirst. :roll:

ZYX
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Beitragvon ZYX » 19.04.2007, 15:07

Jungpapa hat geschrieben:wenn Dir jemand genau vorhersagen kann, das Du einen Prozess gewinnen wirst. :roll:


Vielleicht täte die AK oder der Konsumentenschutz sowas ja finanziell unterstützen.

Jungpapa
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Beitragvon Jungpapa » 19.04.2007, 15:09

Denn zum einen gabs 1959 die 0900er Nummern nicht und zum Anderen legst Dich damit auch mit dem Telekomanbieter, als Geldempfänger in erster Linie, an. :lol:

SHD
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Beitragvon SHD » 19.04.2007, 15:21

Also, da wär ich vorsichtig. Hab nie darüber nachgedacht, aber das ist wohl eher ein Problem der sogenannten "Mehrwertnummern" an sich ...

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Beitragvon Jungpapa » 19.04.2007, 15:25

Und das Gebiet der Astrologie ist sicher auch anders als die Wahrsagerei zu bewerten.

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Beitragvon SHD » 19.04.2007, 15:34

Wobei diese Mehrwertnummernhoroskope wohl nicht viel mit Astrologie zu tun haben ;) ... denk ich mir halt, hab weder was vom Kaliber Gerda Rogers noch so eine Mehrwertnummer jemals ausprobiert und über die Horoskope in Zeitschriften wundere ich mich höchstens ;))

Jungpapa
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Beitragvon Jungpapa » 19.04.2007, 15:45

Die fallen wahrscheinlich unter künstlerische Freiheit der Astrologie.
Bleibt dann noch der Streit mit dem Telekomanbieter. :lol:

ZYX
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Beitragvon ZYX » 19.04.2007, 16:04

Die bieten ja rund um die Uhr Beratung an (Habe gestern extra aufgepaßt, da wird wörtlich von Beratung gesprochen) Und Astrologie war ja nur ein Beispiel, da kann man sich Karten legen lassen, Numerologie, Rhunendeutung etc. etc. etc.

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Beitragvon @zweitfrau » 19.04.2007, 18:02

grüß euch.
ich hätte da einen lösungsvorschlag:
nicht anrufen, keine horoskope lesen und den tag geniessen so wie erkommt.
@zweitfrau :wink:

T.A.
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Beitragvon T.A. » 19.04.2007, 18:04

@zweitfrau hat geschrieben:grüß euch.
ich hätte da einen lösungsvorschlag:
nicht anrufen, keine horoskope lesen und den tag geniessen so wie erkommt.
@zweitfrau :wink:


Naja... was, wenn es garnicht einen selbst betrifft?

Was, wenn der Partner Wahrsager frequentiert und alles für bare Münze nimmt? Wenn der Wahrsager dann sagt, der jetzige Partner, der ist es nicht, es kommt ein anderer, viel, viel besserer und der ist es dann. Der jetzige Partner wäre untreu und überhaupt und sowieso...

Und der Partner glaubt den **zensiert**?

werner
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Beitragvon werner » 19.04.2007, 18:08

T.A. hat geschrieben:
@zweitfrau hat geschrieben:grüß euch.
ich hätte da einen lösungsvorschlag:
nicht anrufen, keine horoskope lesen und den tag geniessen so wie erkommt.
@zweitfrau :wink:


Naja... was, wenn es garnicht einen selbst betrifft?
Was, wenn der Partner Wahrsagern glaubt, die meinen, Vorsicht, der Partner betrügt sSe schon seit längerer Zeit, schauen Sie zu, dass Sie diese Person loswerden und der Partner nimmt das für bare Münze?

der partner kann ein lieber mensch sein, wenn er aber fremden (whrsagern/horoskoperstellern) mehr vertraut als dem partner, dann vergiss ihn....

T.A.
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Beitragvon T.A. » 19.04.2007, 18:13

werner hat geschrieben:
T.A. hat geschrieben:
@zweitfrau hat geschrieben:grüß euch.
ich hätte da einen lösungsvorschlag:
nicht anrufen, keine horoskope lesen und den tag geniessen so wie erkommt.
@zweitfrau :wink:


Naja... was, wenn es garnicht einen selbst betrifft?
Was, wenn der Partner Wahrsagern glaubt, die meinen, Vorsicht, der Partner betrügt sSe schon seit längerer Zeit, schauen Sie zu, dass Sie diese Person loswerden und der Partner nimmt das für bare Münze?

der partner kann ein lieber mensch sein, wenn er aber fremden (whrsagern/horoskoperstellern) mehr vertraut als dem partner, dann vergiss ihn....


Mich betrifft's ja nicht.
Ich senfe nur potentielle Situationen dazu, die auch möglich wären.
;)

(und so nebenbei schliesse ich Esofreaks auch als potentielle Partner aus... )

@zweitfrau
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Beitragvon @zweitfrau » 19.04.2007, 18:32

werner hat geschrieben: der partner kann ein lieber mensch sein, wenn er aber fremden (whrsagern/horoskoperstellern) mehr vertraut als dem partner, dann vergiss ihn....


kann ich nur bei pflichten. ich finds auch relativ gefährlich. hört einer auf sekte, wahrsager, etc. - baut blödsinn und dann darfst du mit gerade stehen. oder z.b. ist dein besitz auf einmal in gefahr.
@zweitfrau

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Beitragvon werner » 20.04.2007, 06:09

@zweitfrau hat geschrieben:
werner hat geschrieben: der partner kann ein lieber mensch sein, wenn er aber fremden (whrsagern/horoskoperstellern) mehr vertraut als dem partner, dann vergiss ihn....


kann ich nur bei pflichten. ich finds auch relativ gefährlich. hört einer auf sekte, wahrsager, etc. - baut blödsinn und dann darfst du mit gerade stehen. oder z.b. ist dein besitz auf einmal in gefahr.
@zweitfrau

abgesehen von den immateriellen enttäuschungen, die daraus resultieren können (mehr aufmerksamkeit auf "esoterik" bzw. "sekte" als auf den partner....)

patchworker
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Beitragvon patchworker » 14.09.2008, 13:36

ist es nicht so, dass ich als normaler mensch davon ausgehen kann zu wissen, dass wahrsagungen eben nicht wahrheitsgehaltvoll sind?

e., es gibt einen eigenen gewerbeschein für solche dienstleistungen - frag doch bei der wko nach und stell die antwort rein, das interessiert offensichtlich mehrere :)

lg
p.


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