Anspannung bei nachweisbaren Hörschaden (Militärunfall)?

ivo33
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Anspannung bei nachweisbaren Hörschaden (Militärunfall)?

Beitragvon ivo33 » 21.06.2018, 02:37

Guten Abend,

JA hat Antrag auf Anspannung gestellt. Leider habe ich diverse gesundheitliche Probleme. Nur bei HNO komme ich auf ca. 55% Behinderung (Hörverlust 55% bds., Hochtonschwerhörigkeit, Tinnitus, chronisches Siniisitis, usw.). Ich zahle regelmäßig Unterhalt laut letzten Bescheid.

Gutachter stellte alle diese Diagnosen fest, jedoch ist er Meinung, dass es keine Einschränkungen vorliegen und Standardgerät der GKK reicht. Er hat keine berufs/personenbezogene Fragen gestellt, nur nach Untersuchung: "Als was haben sie gearbeitet?" Auf dem Befund steht: Beschuldigter und mein Name...

Ich arbeite als Trainer, Coach und Unternehmensberater in Changeprojekten International (Selbständig). Verstehen ist mein Beruf.
Laut Akustiker kann ich mit einem Standardgerät der Kasse nur bis zu 65% verstehen, mit einem besseren Gerät (Zuzahlung 1300 EUR für beide Geräte), kann ich bis zu 95% verstehen.

Erste Instanz läuft seit Dezember 2017 (erstes Gerichtsschreiben wurde mir am 23.12.2017 zugestellt)...

Fragen:
1, Gibt es Sinn in Berufung zu gehen? Ich will arbeiten, ich mag mein Job, aber ich bin nicht 100% leistungsfähig (Anspannung). Wegen häufigen Entzündungen und als 50+ ist Anstellungswahrscheinlichkeit niedrig, Selbständigkeit läuft halbwegs gut. Ich kann überleben.

2, Muss die Zuzahlung für HörGeräte anerkannt werden? Verminderung der UBG... Batteriekosten ca.400 EUR/Jahr? UBG?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.

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