STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

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STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon chessplayer » 01.09.2016, 23:47

Aufgrund der nun schon mehrfach getätigten Anschuldigungen, Beleidigungen und völlig unwahre Behauptungen durch die KM gegen die Besuchsmittlung, habe ich mir diese erlaubt zu fragen, ob nun von Seiten der Familiengerichtshilfe eine Stellungnahme dahingehend ans Gericht eingebracht wird

Wird nicht, da es dafür, wie mir gesagt wurde, keinen Auftrag vom Gericht gibt.

Natürlich bin ich als eine davon betroffene Person parteiisch, umso mehr ärgert mich diese selbstauferlegte Lethargie, um ja nicht vielleicht etwas anzuecken.

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon dgt » 02.09.2016, 10:08

chessplayer hat geschrieben:Aufgrund der nun schon mehrfach getätigten Anschuldigungen, Beleidigungen und völlig unwahre Behauptungen durch die KM gegen die Besuchsmittlung, habe ich mir diese erlaubt zu fragen, ob nun von Seiten der Familiengerichtshilfe eine Stellungnahme dahingehend ans Gericht eingebracht wird

Wird nicht, da es dafür, wie mir gesagt wurde, keinen Auftrag vom Gericht gibt.

Natürlich bin ich als eine davon betroffene Person parteiisch, umso mehr ärgert mich diese selbstauferlegte Lethargie, um ja nicht vielleicht etwas anzuecken.

Das hat nichts mit Lethargie zu tun. Wenn die FGH auch anfängt mit der KM und deren sozialen Umfeld anzuhängen, ist die GEfahr viel zu groß, dass eines Tages die FGH als Besuchsbegleitung abberufen wird.

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon chessplayer » 08.09.2016, 14:00

Im März wurde eine Beugestrafe über die KM verhängt, seitdem ist ein halbes Jahr vergangen. Die KM hat in dieser Zeit keinen einzigen cent dieser Strafe bezahlen müssen ohne sich dafür verantworten zu müssen..... Es gibt mittlerweile wieder neun offene Beugestrafanträge.

Ein Leitfaden dahingehend ist auch nachzulesen in "Kindesentziehung leicht gemacht - für DUMMIES"

Was ist das Ergebnis daraus.....die KM wird zu einem Gespräch mit dem Richter geladen.....also soooo BRUTAL darf man aber mit einer KM doch nicht umgehen!......also, durch den daraus für die KM resultierenden Konsequenzen wird sie dermaßen eingeschüchtert werden, dass ich mit Sicherheit meinen Sohn beim nächsten BWE bei mir haben werde.....Danke,Danke,Danke!!!!


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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon dgt » 08.09.2016, 14:48

chessplayer hat geschrieben:Im März wurde eine Beugestrafe über die KM verhängt, seitdem ist ein halbes Jahr vergangen. Die KM hat in dieser Zeit keinen einzigen cent dieser Strafe bezahlen müssen ohne sich dafür verantworten zu müssen..... Es gibt mittlerweile wieder neun offene Beugestrafanträge.

Ein Leitfaden dahingehend ist auch nachzulesen in "Kindesentziehung leicht gemacht - für DUMMIES"

Was ist das Ergebnis daraus.....die KM wird zu einem Gespräch mit dem Richter geladen.....also soooo BRUTAL darf man aber mit einer KM doch nicht umgehen!......also, durch den daraus für die KM resultierenden Konsequenzen wird sie dermaßen eingeschüchtert werden, dass ich mit Sicherheit meinen Sohn beim nächsten BWE bei mir haben werde.....Danke,Danke,Danke!!!!

letzter Absatz - Zynismus?

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon chessplayer » 08.09.2016, 15:29

dgt hat geschrieben:
chessplayer hat geschrieben:Im März wurde eine Beugestrafe über die KM verhängt, seitdem ist ein halbes Jahr vergangen. Die KM hat in dieser Zeit keinen einzigen cent dieser Strafe bezahlen müssen ohne sich dafür verantworten zu müssen..... Es gibt mittlerweile wieder neun offene Beugestrafanträge.

Ein Leitfaden dahingehend ist auch nachzulesen in "Kindesentziehung leicht gemacht - für DUMMIES"

Was ist das Ergebnis daraus.....die KM wird zu einem Gespräch mit dem Richter geladen.....also soooo BRUTAL darf man aber mit einer KM doch nicht umgehen!......also, durch den daraus für die KM resultierenden Konsequenzen wird sie dermaßen eingeschüchtert werden, dass ich mit Sicherheit meinen Sohn beim nächsten BWE bei mir haben werde.....Danke,Danke,Danke!!!!

letzter Absatz - Zynismus?


Heute wurde mir von der Besuchsmittlung mitgeteilt, dass der dieswöchige Besuchskontakt nicht stattfinden wird, gleichzeitig bekam ich auch einen weiteren obskuren Schriftsatz der KM zugestellt, ich aber trotzdem zum Abholort fahren solle, da dies "ein gutes Bild" abgeben würde. Ich habe ihr erklärt, dass ich bei einem abgesagten Kontakt nicht umsonst knapp 400km fahren werde.

Dabei wurde mir erklärt, dass die KM vom Richter zu einem Einzelgespräch geladen wurde, wobei Einzel was genau heißt?

Habe zwei meiner bereits seit mehreren Jahren deaktvierten Laster (leider) wieder reaktiviert....a bissi Zigaretten und a bissi zynisch sein

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon 35michi35 » 19.09.2016, 10:32

chessplayer hat geschrieben:Aufgrund der nun schon mehrfach getätigten Anschuldigungen, Beleidigungen und völlig unwahre Behauptungen durch die KM gegen die Besuchsmittlung, habe ich mir diese erlaubt zu fragen, ob nun von Seiten der Familiengerichtshilfe eine Stellungnahme dahingehend ans Gericht eingebracht wird

Wird nicht, da es dafür, wie mir gesagt wurde, keinen Auftrag vom Gericht gibt.

Natürlich bin ich als eine davon betroffene Person parteiisch, umso mehr ärgert mich diese selbstauferlegte Lethargie, um ja nicht vielleicht etwas anzuecken.

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Kennst du das Urteil
http://www.ris.bka.gv.at/JustizEntschei ... eSelf=True
schon?

Musst Du für Deine Ex Unterhalt zahlen?

Besteh auf die Feststellung, dass Deine Ex gegen das Wohlverhaltensgebot verstösst.

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon chessplayer » 19.09.2016, 12:16

Musst Du für Deine Ex Unterhalt zahlen?


NEIN


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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon Angelika » 20.09.2016, 10:11

35michi35 hat geschrieben:
chessplayer hat geschrieben:Aufgrund der nun schon mehrfach getätigten Anschuldigungen, Beleidigungen und völlig unwahre Behauptungen durch die KM gegen die Besuchsmittlung, habe ich mir diese erlaubt zu fragen, ob nun von Seiten der Familiengerichtshilfe eine Stellungnahme dahingehend ans Gericht eingebracht wird

Wird nicht, da es dafür, wie mir gesagt wurde, keinen Auftrag vom Gericht gibt.

Natürlich bin ich als eine davon betroffene Person parteiisch, umso mehr ärgert mich diese selbstauferlegte Lethargie, um ja nicht vielleicht etwas anzuecken.

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Kennst du das Urteil
http://www.ris.bka.gv.at/JustizEntschei ... eSelf=True
schon?

Musst Du für Deine Ex Unterhalt zahlen?

Besteh auf die Feststellung, dass Deine Ex gegen das Wohlverhaltensgebot verstösst.

Es wäre schön, wenn sie darauf verzichten könnten, zahlreiche Fragen im Forum mit irreführenden Postings zu beantworten. Der OGH urteilt nicht, er erkennt und das ist ein gewaltiger Unterschied zum Case Law.
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http://www.dialogfuerkinder.at

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon chessplayer » 28.09.2016, 23:04

Fakt ist, dass sich die Behörde, damit sind Richter und Besuchsmittler gemeint, nun dem ganzen rechtswidrigen Tun der KM beugen.

BM wird nun eingestellt....Richter meint, Übergaben wären nicht mehr zielführend, da der Minderjährige durch die Anwesenheit des KV zu stark psychisch belastet wäre (Angabe der BM)...es gibt dazu nichts Schriftliches

Dem Richter dürften sich wohl zu viele offene Beugestrafanträge am Tisch stapeln......statt eine Strafe eine weitere Strafe über die KM zu verhängen wird nun dem KV die einzige noch reelle Chance genommen sich gegen diese nicht stattfindenden Kontakte zu wehren

Das Einzige was ich für meinen Sohn positiv sehe, ist die Tatsache, dass das Landesgericht die Einsetzung des Kinderbeistandes bestätigte. Somit hätte er theoretisch auch außerhalb des Familienverbandes eine Ansprechsperson.

Für mich ist nun game over

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon gualterius » 05.10.2016, 14:28

Frage, kein unqualifiziertes posting eines Urteils...:
Hat der EGMR jetzt in einem deutschen Fall den (zugestandenerweise durch die Mutter) manipulierten Willen als eigenen Willen des Kindes bezeichnet? Indem er keinen Verstoß nach Art 8 der EMRK sah? Oder war das nur das Karlsruher Verfassungsgericht? Und landet wieder in Straßburg?

Die Sache ist irr. Karlsruhe argumentiert, dass das Kind sonst seine Selbstwirksamkeitsüberzeugung verlieren könnte. Was für eine Perversion. Den Begriff kenne ich/kennt man von Gerald Hüther.

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon dgt » 06.10.2016, 16:29

gualterius hat geschrieben:Frage, kein unqualifiziertes posting eines Urteils...:
Hat der EGMR jetzt in einem deutschen Fall den (zugestandenerweise durch die Mutter) manipulierten Willen als eigenen Willen des Kindes bezeichnet? Indem er keinen Verstoß nach Art 8 der EMRK sah? Oder war das nur das Karlsruher Verfassungsgericht? Und landet wieder in Straßburg?

Die Sache ist irr. Karlsruhe argumentiert, dass das Kind sonst seine Selbstwirksamkeitsüberzeugung verlieren könnte. Was für eine Perversion. Den Begriff kenne ich/kennt man von Gerald Hüther.

Da ist gar nichts irr.
Hier die Entscheidung
Recht kooperativ scheint der Vater auch nicht gewesen zu sein. Nicht mitarbeiten aber sich nur ständig gegen und über jeden beschweren hilft auch nicht wirklich.

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon gualterius » 06.10.2016, 19:25

Ich dachte an das:

http://community.beck.de/2015/05/27/umg ... die-mutter

Hier scheint mir die Tür und Tor zur Manipulation geöffnet...

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Re: STELLUNGNAHME FAMILIENGERICHTSHILFE

Beitragvon gualterius » 06.10.2016, 19:29

Ich will jetzt nicht dumm widersprechen und muss erst den Fall studieren... Aber, kooperativ sein ist sehr schwer, wenn das System so Schieflage hat und man immer den Berg hinaufkämpfen muss...


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