zweimal VH

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chessplayer
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Beitragvon chessplayer » 27.09.2017, 17:56

Vor einigen Monaten wurde ein neuerliches Gutachten, nachdem ich meinen Sohn über zwei Jahre nicht gesehen und gesprochen habe, hinsichtlich der Kontakte vom Gericht in Auftrag gegeben.

Bei Beschlussfassung hinsichtlich des Gutachters wurde ich aufgefordert einen gewissen Geldbetrag zu überweisen oder einen Antrag auf Verfahrenshilfe einzureichen. Ich habe dahingehend den Antrag auf VH eingebracht.

Vor kurzem wurde nun das Gutachten ans Gericht übermittelt welches samt Gebührennote an die Parteien übersendet wurde. Das komische daran ist nun folgendes, ich wurde von neuerlich zum selben Gutachten aufgefordet entweder die Hälfte des Gutachtens zu zahlen oder wiederum einen Antrag auf VH einzureichen.

Zweimal einen Antrag auf Verfahrenshilfe für dasselbe Gutachten?

Das Ergebnis des Gutachtens war einigermaßen naja...@dgt (der Gutachter bezeichnete den LG der KM und dessen Mutter, als die zwei Personen die zu deeskalieren versuchten - Schuld an steigenden Dynamik und der jetzigen Kontaktverweigerung hat hauptsächlich der KV)....dazu sage ich nixi mehr

..wenn ich es in Prozente ausdrücken müsste, würde ich sagen KM 100....KV 0

gualterius
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Re: zweimal VH

Beitragvon gualterius » 29.09.2017, 15:19

Sorry, ich kenne wahrscheinlich die Vorgeschichte zu wenig. Abgesehen davon, dass das alles sehr traurig ist, aber wie kann man eigentlich bei einem Kontaktrechtsverfahren überhaupt ein Gutachten brauchen? Hier geht's doch (offiziell) um das Recht des Kindes auf den Kontakt zum Vater. Da spielt doch eine Kommunikationsfähigkeit zwischen den Parteien keine Rolle. Da kann doch höchstens noch der Vorwurf der Gefährlichkeit fürs Kindeswohl im Raum stehen. Aber bei einer Gefährlichkeit ist doch wiederum eine (gegenseitige) Eskalation zwischen den Parteien unerheblich. Eine allfällige Gefährlichkeit erhebt man diagnostisch anders als anhand einer Eskalation.

Außerdem man muss sich ja effektiv wehren können dürfen, ohne dass sich das auf eine Diagnose auswirkt.

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Re: zweimal VH

Beitragvon dgt » 04.10.2017, 06:26

chessplayer hat geschrieben:Vor einigen Monaten wurde ein neuerliches Gutachten, nachdem ich meinen Sohn über zwei Jahre nicht gesehen und gesprochen habe, hinsichtlich der Kontakte vom Gericht in Auftrag gegeben.

Bei Beschlussfassung hinsichtlich des Gutachters wurde ich aufgefordert einen gewissen Geldbetrag zu überweisen oder einen Antrag auf Verfahrenshilfe einzureichen. Ich habe dahingehend den Antrag auf VH eingebracht.

Vor kurzem wurde nun das Gutachten ans Gericht übermittelt welches samt Gebührennote an die Parteien übersendet wurde. Das komische daran ist nun folgendes, ich wurde von neuerlich zum selben Gutachten aufgefordet entweder die Hälfte des Gutachtens zu zahlen oder wiederum einen Antrag auf VH einzureichen.

Zweimal einen Antrag auf Verfahrenshilfe für dasselbe Gutachten?

Das ist mit Sicherheit ein Versehen. Weisen Sie eingeschrieben darauf hin, dass Sie bereits am ??.??.???? einen Verfahrenshilfeantrag eingebracht haben.


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