KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

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KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon chessplayer » 09.11.2016, 15:36

Nachdem ich mir nun den Aufgabenbereich eines Kinderbeistandes näher angeschaut habe, musste ich nun feststellen, dass meine Möglichkeiten als NOB meinen Sohn wiederzusehen, durch die Einsetzung eines Kinderbeistandes nun noch geringer werden.

Für einen AO der das Kind dem anderen Elternteil schon eine lange Zeit vorenthalten hatte ....in meinem Fall bereis über ein Jahr....und das Kind während dieser Zeit auch dementsprechend gegen den anderen Elternteil aufgehetzt wurde, bietet doch die Einsetzung solch eines Kinderbeistandes doch nur Vorteile.

Denn solch ein KB vertritt doch nur den Willen des Kindes. Und der Wille solch eines Kindes, das nach Aussagen der KM unsagbare Angst vor seinem Vater hat und er dahingehend ihn weder sehen, geschweige denn zu ihm fahren möchte, sollte dann doch klar definiert sein.

Dieser Kinderbeistand würde dann diese Antipathie die das Kind ggü dem anderen Elternteil hegt dem Gericht mitteilen, und alles wäre gut für den AO.

Deshalb frage ich mich, weshalb von Seiten der KM der Kontakt des Kinderbeistandes mit dem Minderjährigen vehement verweigert wird?

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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon Angelika » 15.11.2016, 00:42

Weil der Mj doch nicht so eine festgefahrene Meinung über den KV hat? Weil der KB doch nicht ganz deppert ist und das Spiel der KM (und die Manipulation am Kind) durchschaut?
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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon chessplayer » 15.11.2016, 11:34

Angelika hat geschrieben:Weil der Mj doch nicht so eine festgefahrene Meinung über den KV hat? Weil der KB doch nicht ganz deppert ist und das Spiel der KM (und die Manipulation am Kind) durchschaut?


Dazu 2 Fragen:

Der vom Gericht eingesetzte KB hat der KM seit der Einsetzung nach eigenen Angaben sieben!!! Termine zum Erstgespräch vorgegeben, die jedoch alle von der KM ignoriert wurden.

Warum dauert es beinahe eineinhalb Monate respektive sieben verweigerte Termine bis der KB dieses Verhalten der KM dem Richter mitteilt?

Der KB soll nur für das Kind da sein.

Ist es dem KB möglich direkt mit dem Kind Kontakt aufzunehmen...zB Schule?


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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon Karin » 15.11.2016, 12:24

chessplayer hat geschrieben: Warum dauert es beinahe eineinhalb Monate respektive sieben verweigerte Termine bis der KB dieses Verhalten der KM dem Richter mitteilt?

Der KB soll nur für das Kind da sein.
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Mutmaßung meinerseits: der KB möchte Vertrauen aufbauen: zur KM und zum Kind, um im Sinne des Kindes arbeiten zu können (eine aufgescheuchte KM bringt niemanden etwas :evil: ). Würde der KB gleich die Flinte ins Korn werfen, wäre die Vertrauensbasis dahin und die Arbeit mit dem Kind/für das Kind für A und F.
Liebe Grüße
Karin

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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon chessplayer » 15.11.2016, 15:27

Mutmaßung meinerseits: der KB möchte Vertrauen aufbauen: zur KM und zum Kind, um im Sinne des Kindes arbeiten zu können (eine aufgescheuchte KM bringt niemanden etwas :evil: ). Würde der KB gleich die Flinte ins Korn werfen, wäre die Vertrauensbasis dahin und die Arbeit mit dem Kind/für das Kind für A und F.


Ernsthaft? Bei allem Respekt, haben sie überhaupt mein gesamtes Posting, das wahrlich keine Nietzsche-Dissertation darstellt, gelesen bzw. verstanden? Es klingt meinerseits nun etwas böse, aber man kann zu niemandem etwas aufbauen der es nicht möchte.

Sie haben schon gelesen, dass die KM Gespräche mit dem KB strikt ablehnt, und das Verhalten der KM nun doch dem Richter gemeldet wurde?

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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon Karin » 15.11.2016, 16:26

chessplayer hat geschrieben: Ernsthaft? Bei allem Respekt, haben sie überhaupt mein gesamtes Posting, das wahrlich keine Nietzsche-Dissertation darstellt, gelesen bzw. verstanden? chessplayer


Ja, ich habe dieses Posting gelesen und mir erlaubt, meine persönliche Meinung dazu kundzutun - mit Verlaub: wird hinkünftig nicht mehr passieren.

Aber eine Gegenfrage: Was wollen Sie eigentlich?
Einfach ihren (mitunter verständlichen) Frust hier in diesem Forum abladen oder wollen Sie Antworten mit evt. Lösungsansätzen und/oder Bewältigungsstrategien von Foren-Usern, die manches vielleicht schon erlebt haben und eine differenzierte Sichtweise zu diesem Thema haben? Dies bringt jedenfalls mit sich, dass diese Antworten durchaus von Ihrer Perspektive abweichen können+dürfen.
Liebe Grüße

Karin

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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon chessplayer » 15.11.2016, 17:14

@Karin

Tut mir leid, dass sie sich angegriffen fühlen, aber ich habe hier nicht meine Meinung sondern lediglich die Fakten dargelegt. Meine persönliche Meinung zu alldem wäre definitiv nicht spruchreif.

Ich würde gerne den roten Faden aufgreifen, den sie gelegt haben und würde gerne wissen, wie sie sich das vorgestellt haben.

Es wird vom Gericht eine dafür geschulte Person eingesetzt, um den Kontakt mit dem Kind herzustellen.

Sie sagen, der KB startete all diese Versuche um Vertrauen aufzubauen. Da stimme ich mit ihnen definitiv überein. Was soll denn der KB ihrer Meinung nach unternehmen der an seiner Arbeit gehindert wird, er hat ja schließlich auch einen Auftrag vom Gericht?

Ein KB wird nicht wegen der KM eingesetzt, sondern wegen des Kindes. Deswegen spielt es grundsätzlich keine Rolle wie und ob es eine Vertrauensbasis zwischen der KM und dem KB gibt. Denn warum glauben sie, wird ein KB überhaupt eingesetzt?


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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon Angelika » 17.11.2016, 18:44

chessplayer hat geschrieben:Ein KB wird nicht wegen der KM eingesetzt, sondern wegen des Kindes. Deswegen spielt es grundsätzlich keine Rolle wie und ob es eine Vertrauensbasis zwischen der KM und dem KB gibt. Denn warum glauben sie, wird ein KB überhaupt eingesetzt?
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Mit Verlaub, aber glauben sie ernsthaft, ein Kinderbeistand sollte und würde sich nicht auch um eine Vertrauensbasis zur Mutter des Kindes bemühen?
Glauben sie nicht, dass dies seiner Arbeit am Kind förderlich wäre?
Vertrauen sie seiner Kompetenz so wenig, dass sie seine Arbeitsweise anzweifeln?
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Re: KB: ALLE VORTEILE FÜR DEN AO

Beitragvon chessplayer » 17.11.2016, 20:44

Angelika hat geschrieben:
chessplayer hat geschrieben:Ein KB wird nicht wegen der KM eingesetzt, sondern wegen des Kindes. Deswegen spielt es grundsätzlich keine Rolle wie und ob es eine Vertrauensbasis zwischen der KM und dem KB gibt. Denn warum glauben sie, wird ein KB überhaupt eingesetzt?
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Mit Verlaub, aber glauben sie ernsthaft, ein Kinderbeistand sollte und würde sich nicht auch um eine Vertrauensbasis zur Mutter des Kindes bemühen?
Glauben sie nicht, dass dies seiner Arbeit am Kind förderlich wäre?
Vertrauen sie seiner Kompetenz so wenig, dass sie seine Arbeitsweise anzweifeln?


Nicht Ich zweifle....heute wurde in einem Schriftstück der KM dem KB völlige Inkompetenz attestiert, und auch angemerkt, dass es keinerlei Gespräche zwischen KM und KB geben wird.

Wie viele Fälle gibt es in Österreich mit K, ein paar Hundert?

Und in wie vielen Fällen wird der KB von der KM mit allen Mitteln bekämpft?

Sie haben sicher recht damit, wenn sie sagen Vertrauen wäre gut, aber wie ich schon geschrieben habe, ist es definitiv keine Grundvoraussetzung um mit dem Kind zu arbeiten.

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