Namensänderung ohne / vor Scheidung

von (Ex-)Ehepartnern und Kindern
cafere
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Namensänderung ohne / vor Scheidung

Beitragvon cafere » 17.11.2010, 20:06

Ich habe im Juni 2008 geheiratet und den Namen meines Partners angemommen. Im Juli 2009 kam es zur Trennung.

Mein Partner stimmt einer einvernehmlichen Scheidung nicht zu und ich mag derzeit keine strittige Scheidung.

Ich habe einen neuen Partner und will mit diesem Anfang 2011 auswandern (Asien). Besteht irgendeine Möglichkeit, auch ohne / vor Scheidung meinen Geburts(Nach)namen wieder anzunehmen? Kosten und Mühen würde ich nicht scheuen ...
Danke für stichhaltige Hinweise

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Re: Namensänderung ohne / vor Scheidung

Beitragvon Nachfolgefrau » 17.11.2010, 20:35

Das wird weder leicht noch billig. Ich gebe dem ganzen keine großen Chancen.
Infos:
http://www.austrianlaw.at/forum3/viewtopic.php?f=11&t=4575
http://www.help.gv.at/Content.Node/112/Seite.1120500.html

Haben sie schon überlegt, wie sie von Asien aus ihre Scheidung betreiben können? Dass sie mit dem Auswandern an der Seite eines neuen Lebensgefährten einige schwere Eheverfehlungen begehen, dürfte ihnen doch klar sein.
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cafere
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Re: Namensänderung ohne / vor Scheidung

Beitragvon cafere » 17.11.2010, 20:56

Hallo Nachfolgefrau,

Danke für diese ersten Hinweise! Ja, das Thema Eheverfehlung ist mit bewusst, will ich aber hinnehmen - aber ich kann immer noch argumentieren, dass ich nur aus beruflichen Gründen ins Ausland verzogen bin (was ebenso stimmt), ohne meinen neuen Partner ins Spiel zu bringen. Außerdem gehalte ich mir einen Wohnsitz in Österreich, von dem aus will ich die Scheidung weiter betreiben (3-Jahres Frist)

Namensänderung hört sich doch nicht so schwierig an: Wunschname mit der Begründung : Die Antragstellerin/der Antragsteller will einen Familiennamen, den sie/er früher zu Recht geführt hat (meinen Geburtsnamen) wiedererlangen - scheint zunächst nicht sehr schwierig, oder ?

Danke für die erste schnelle Antwort cafere

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Re: Namensänderung ohne / vor Scheidung

Beitragvon Nachfolgefrau » 17.11.2010, 21:26

cafere hat geschrieben:Namensänderung hört sich doch nicht so schwierig an: Wunschname mit der Begründung : Die Antragstellerin/der Antragsteller will einen Familiennamen, den sie/er früher zu Recht geführt hat (meinen Geburtsnamen) wiedererlangen - scheint zunächst nicht sehr schwierig, oder ?
Dies ist mE der gesetzliche Änderungsgrund, den man nach einer Scheidung in Anspruch nehmen kann.
Aber da gibt es hier bessere Experten als mich.

Zu ihrem Umgang mit Eheverfehlungen möchte ich nichts sagen, dies ist ein anderes Thema.
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Re: Namensänderung ohne / vor Scheidung

Beitragvon cafere » 17.11.2010, 21:37

Hallo Nachfolgefrau,

zum Thema Eheverfehlungen kann Ihre Bedenken verstehen und nachvollziehen, das war aber auch nicht mein (derzeitiges) "Hauptanliegen"! Ungeachtet dessen, danke ich für Ihre Ansichten zur Namensänderung und Wunschnamen ... auch im Bezug auf die zeitleiche Relevanz

mit feundlichen Grüßen und ernsthaften Dank für die ersten Hinweise
cafere


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