Namensänderung alleinige Obsorge

von (Ex-)Ehepartnern und Kindern
Conan1981
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Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon Conan1981 » 24.10.2014, 12:01

Hallo
Guten Tag

Ich habe eine Frage.

Bei meinen Stiefsohn wurde die namensänderung (NACHNAMEN) sehr flott durchgezogen, da der leibliche Vater kein Sorgerecht hatte und dementsprechend
nur sehr begrenzt dies verhindern hätte können.
Er hat es auch nicht angefochten.

Jetzt zu meiner Lage, ich bin noch verheiratet, habe aber jetzt rechtskräftig das alleinige Sorgerecht bekommen.
Habe meiner Frau und auch generell immer gesagt das ich den Vornamen unseres Kindes zum Rufnamen ändern werde.
Wie auch von ihr gewollt, BIS zur Trennung. AB da meinte sie der offizille namen sei immer ihr Rufnamen gewesen.
Auch das AJF weiß das der Rufname ein andere ist, nämlich ihr 2 Name.
Auch das Gericht und die FGH usw. haben diesen Einblick bekommen.

Jetzt habe ich heute die VORNAMENSÄNDERUNG beantragt.
Von 4 Vornamen auf 2 reduziert, jeweils der erste und der letzte wegzustreichen, damit der Rufname an erster Stelle steht und sie somit 2 Vornamen hat und nicht vier.
Laut Referenten mache es einen Unterschied ob es ein NACHNAME ist oder VORNAMEN, bei NACHNAMEN könne der nicht Obsorgeberechtigte nichts bzw. fast nichts tun.
Er hat irgendwie durchgeklungen das es bei VORNAMEN mehr chancen besteht.


Das Kind ist derzeit, 2,5 Jahre und ist seit den 7 Monat mit mir und meinen 2 Kind alleine.
Das Kind wurde vor und von Geburt immer mit dem RUFNAMEN gerufen von allen.
Erst nach der Auszug der Mutter, meinte sie das war nie so.

Wenn die Mutter einsprüche macht, kann sie die änderung verhindern, und kann ich dann in dem Fall das Gericht bitten/beantragen die Zustimmung zu ersetzen vom Gericht.

Ich hoffe meine Frage ist verständlich formuliert.

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Re: Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon dgt » 24.10.2014, 15:25

Conan1981 hat geschrieben:Wenn die Mutter einsprüche macht, kann sie die änderung verhindern, und kann ich dann in dem Fall das Gericht bitten/beantragen die Zustimmung zu ersetzen vom Gericht.

Das Gericht hat bei der Namensänderung faktisch KEINE Kompetenz (außer schon die Antragstellung selbst würde das Kindeswohl gefährden).
Über die Namensänderung entscheidet alleine die Verwaltungsbehörde.

Conan1981
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Re: Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon Conan1981 » 24.10.2014, 16:03

Achso, ich dachte weil es oft angedeutet wird, das die Zustimmung von einem Elternteil vom Gericht übernommen werden kann.
Also wenn der eine sagt nein, und der andere geht auf das Gericht, und das sagt das es eher zum Wohle des Kindes ist.
weil zb. die Mutter ihre eigene Entscheidung den namen zu ändern nachdem sie auszog nichtmehr wollte um ihre eigene sichtweisen durchzusetzen
entgegen den istzustand, das ALLE das Kind beim Rufnamen nannten.

Der am Namensänderungsamt, meinte das es wahrscheinlich auch zum AJF geht.
damit habe ich kein Problem, das es auch dort aktenkundig ist das sie immer bzw. aus ihren Wissen seit auszug der Mutter immer mit den Rufnamen gerufen wurde.
Das Kind wurde auch vorher schon so gerufen, aber das kann das AJF natürlich nicht bezeugen, das sie erst nach auszug involviert waren.

Aber ich habe auch schriftliche zeugnisse das sie sie immer auch so genannt hat, SMSen , FB einträge gegenüber familienmitgliedern , und auch derzeit benutzt sie wieder vereinzelt den Rufnamen.
Auch wurde im Kontaktrecht reingeschrieben auf meinen Wunsch das ihr Rufname nicht der offizielle name ist, und es nie war.
Was wäre den die Möglichkeiten wenn es abgewiesen wird ?

Den jetzt habe ich natürlich geschrieben, als Grund das das Kind immer schon den namen als Rufnamen hatte, und ich es jetzt offiziell ändern will.
Da alle sie sie so rufen.

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Re: Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon dgt » 24.10.2014, 19:35

Conan1981 hat geschrieben:Achso, ich dachte weil es oft angedeutet wird, das die Zustimmung von einem Elternteil vom Gericht übernommen werden kann.
Also wenn der eine sagt nein, und der andere geht auf das Gericht, und das sagt das es eher zum Wohle des Kindes ist.
weil zb. die Mutter ihre eigene Entscheidung den namen zu ändern nachdem sie auszog nichtmehr wollte um ihre eigene sichtweisen durchzusetzen
entgegen den istzustand, das ALLE das Kind beim Rufnamen nannten.

Der am Namensänderungsamt, meinte das es wahrscheinlich auch zum AJF geht.
damit habe ich kein Problem, das es auch dort aktenkundig ist das sie immer bzw. aus ihren Wissen seit auszug der Mutter immer mit den Rufnamen gerufen wurde.
Das Kind wurde auch vorher schon so gerufen, aber das kann das AJF natürlich nicht bezeugen, das sie erst nach auszug involviert waren.

Aber ich habe auch schriftliche zeugnisse das sie sie immer auch so genannt hat, SMSen , FB einträge gegenüber familienmitgliedern , und auch derzeit benutzt sie wieder vereinzelt den Rufnamen.
Auch wurde im Kontaktrecht reingeschrieben auf meinen Wunsch das ihr Rufname nicht der offizielle name ist, und es nie war.
Was wäre den die Möglichkeiten wenn es abgewiesen wird ?

Den jetzt habe ich natürlich geschrieben, als Grund das das Kind immer schon den namen als Rufnamen hatte, und ich es jetzt offiziell ändern will.
Da alle sie sie so rufen.

Bei GEMEINSAMER Obsorge scheint der OGH die Zustimmung als ersetzungsfähig anzusehen.
Bei ALLEINIGER Obsorge braucht es KEINE Zustimmung siehe .

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Re: Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon Conan1981 » 25.10.2014, 09:47

Ich habe es mir durchgelesen.
Also was ich da herauslese ist das wenn die Kindesmutter keinen Grund angibt warum es gegen das Kindeswohl spricht den Vornamen offiziell anzupassen,
muss meinen Antrag eigentlich stattgegeben werden ?
das heißt theoretisch sollte ich mir keine sorgen machen müssen, das es abgelehnt wird, mit der begründung sie möchte das nicht weil der Name offiziell ist und sie keinen Grund sieht das zu ändern zu lassen.
Muss ein grund schon für das Kindeswohl sprechen als irgendeine "möcht ich nicht aussage" ?, von ihr.
Weil sie vieleicht anbringt, aus IHRER sicht
"der Vater, lügt das Kind wurde niemals anders als "offiziell" genannt.
Und eine änderung würde das Kind nur verunsichern zb."

Das war abgesehn von der Tatsache das sie immer anders genannt wurde auch meine aussage im scheidungsprozess und in der Obsorge, das sie doch bitte unsere gemeinsamen Kinder nicht verwirren
soll, indem sie unsere Tochter jetzt völlig anders nennt, was nie der fall war bisher.
Und unsere kinder und stiefkind immer den jetzt beantragten VORNAMEN verwendet haben.

Und wie ich das aus der Namensänderung meines Stiefsohne mitbekommen habe, kann nach bewilligung bzw. nach ablehnung eine berufung eingereicht werden.
Kann ich in diesem fall dann zb. auch beweise bringen also schriftlich ausagen SMS und gerichtsakten AJF etc. die bezeugen das die KM lügt und die Tochter immer schon , aber auch seit Auszug
ihrerseits, der Rufname auch in diesen Akten auftaucht bzw. das sie selbst sogar den Namenswunsch unterschrieben hat und in SMSen danach sie auch so genannt hat.

Oder gibt es da auch irgendeine Neuerungsverbot, wie vor gericht in 2 instanz ?

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Re: Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon dgt » 27.10.2014, 09:15

Conan1981 hat geschrieben:Oder gibt es da auch irgendeine Neuerungsverbot, wie vor Gericht in 2 instanz ?

Ich glaube nicht, dass ein Neuerungsverbot besteht (mit Vorbehalt!)
ABER: was spricht dagegen jetzt schon alles vorzubringen?
UND; die Äußerung der Kindesmutter muss zur Wahrung des rechtlichen Gehörs ohnehin Ihnen zur Kenntnis und äußerung gebracht werden.

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Re: Namensänderung alleinige Obsorge

Beitragvon dgt » 27.10.2014, 09:16

Conan1981 hat geschrieben:Ich habe es mir durchgelesen.
Also was ich da herauslese ist das wenn die Kindesmutter keinen Grund angibt warum es gegen das Kindeswohl spricht den Vornamen offiziell anzupassen,
muss meinen Antrag eigentlich stattgegeben werden ?
das heißt theoretisch sollte ich mir keine sorgen machen müssen, das es abgelehnt wird, mit der begründung sie möchte das nicht weil der Name offiziell ist und sie keinen Grund sieht das zu ändern zu lassen.

Nahc der erteilten Info muss man sich kaum Sorgen machen.


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